USD/JPY stabilisiert sich & verteidigt wichtige Unterstützung nach dem Einbruch der letzten Woche
USD/JPY Analyse
Die Bank of Japan änderte in der vergangenen Woche nichts am Status quo, da sie wenig überraschend ihre stimulierende Politik unverändert beibehielt [1], während einen Tag später die VPI-Inflation (ohne frische Lebensmittel) im Juni um 2,2% stieg und damit den dritten Monat in Folge über ihrem 2%-Ziel blieb.
Die Zahl ist jedoch bei weitem nicht so hoch wie in anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, wo der Verbraucherpreisindex in den USA im Juni mit 9,1 % den höchsten Wert seit vier Jahrzehnten erreichte.
Das geldpolitische Gefälle zwischen der BoJ und der Fed ist beeindruckend, da letztere die Zinssätze in diesem Jahr bereits um 1,5 % angehoben hat, aber die Beamten hielten sich nach dem jüngsten VPI-Bericht zurück und es wird allgemein erwartet, dass sie am Mittwoch nicht mehr als 75 Basispunkte anheben werden.
Die Märkte hatten kurzzeitig einen Schritt von 1 % eingepreist, scheinen nun aber mit dem von der Fed kommunizierten Kurs übereinzustimmen, da das Fed Watch Tool der CME eine Erhöhung um 75 Basispunkte prognostiziert, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 80 % eintritt. [2]
Diese gedämpften Erwartungen kamen dem japanischen Yen zugute, da der USD/JPY die letzte Woche mit Verlusten beendete. Dies hat die Aussicht auf eine bedeutendere Korrektur in Richtung 133,15 eröffnet. Allerdings sind wir bei solchen Bewegungen vorsichtig, und die Ichimoku-Wolke auf der Tagesbasis (ab Mitte der 132er-Marke) dürfte weitere Schwäche eindämmen.
Die Paarung stabilisiert sich heute und hält den EMA200 (schwarze Linie), was die mittelfristige Aufwärtstendenz aufrechterhält. Somit kann der Dollar wieder an Stärke gewinnen und einen weiteren Versuch unternehmen, die 140,00-Marke zu erreichen, auch wenn er dafür neue Impulse benötigt, die 142,49 in den Blickpunkt rücken werden.
Der Kurs dieses Paares wird von den Ergebnissen der Fed-Sitzung am Mittwoch und den Prognosen für den September bestimmt werden.

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
Quellenangaben
| Abgerufen am 25 Jul 2022 https://www.boj.or.jp/en/announcements/release_2022/k220721a.pdf | |
| Abgerufen am 17 Mai 2026 https://www.cmegroup.com/trading/interest-rates/countdown-to-fomc.html# |
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