USD/JPY nach den fast 24-Jahres-Höchstständen vom Montag zurückhaltend

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USD/JPY Analyse

Der erneute Anstieg des US-Verbraucherpreisindex für Mai auf den höchsten Stand seit Dezember 1981 hat die Hoffnungen auf einen Höhepunkt der Inflation nach den jüngsten Anzeichen einer Entspannung zunichte gemacht. Das FedWatch-Tool der CME prognostiziert nun eine aggressivere Anhebung um 75 Basispunkte für die Sitzung in dieser Woche und im Juli mit einer Wahrscheinlichkeit von 90,1 % bzw. 76,1 % zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts. [1]

Unmittelbar vor Beginn der üblichen Nachrichtensperre haben eine Reihe von hochrangigen Entscheidungsträgern (und Wählern) ihre Bereitschaft bekräftigt, die Straffung über den September hinaus fortzusetzen, und ihre Entschlossenheit bekräftigt, die Inflation zu senken.

Die Zentralbank hat für Juni und Juli Erhöhungen um 50 Basispunkte in Aussicht gestellt, wie aus den Berichten über die letzte geldpolitische Sitzung und der entsprechenden Pressekonferenz des Vorsitzenden Powell hervorgeht, der auch größere Anpassungen um 75 Basispunkte ausschloss, indem er sagte, dies sei "nicht etwas, was der Ausschuss aktiv in Erwägung zieht ".[1]

In Anbetracht dieses gut abgesteckten Straffungspfads dürfte es für die Fed schwer sein, in dieser Sitzung davon abzuweichen, aber die VPI-Daten vom Freitag und die Neubewertung durch die Märkte setzten die Verantwortlichen definitiv unter Druck, aggressiver vorzugehen.

Die Bank of Japan (BoJ) hingegen wird als einzige große Zentralbank isoliert, die an ihrem geldpolitischen Stimulus festhält, da sogar die Europäische Zentralbank (EZB) letzte Woche eine Zinserhöhung und ein Ende ihrer Wertpapierkäufe angekündigt hat.

Die japanische Zentralbank (BoJ) trifft ihre geldpolitische Entscheidung am Freitag, aber die Beamten haben keine Bereitschaft gezeigt, ihre ultralockere Strategie zu überdenken, obwohl der Verbraucherpreisindex des Landes (ohne frische Lebensmittel) im April über das Inflationsziel der Bank von 2 % gestiegen ist. Darüber hinaus hat die japanische Zentralbank heute erneut in den Anleihemarkt eingegriffen und wird dies voraussichtlich auch morgen wieder tun - Aktivitäten, die den Yen belasten.

Dies hat USD/JPY in diesem Jahr zu einem massiven Aufschwung verholfen, der sich im laufenden Monat auf über 4 % beläuft. Am Montag erreichte er fast 24-Jahres-Hochs und durchbrach zum ersten Mal seit Ende 1998 die Marke von 135,00. Damit rückt die Marke von 136,92 in den Blickpunkt, doch wird wahrscheinlich ein Pullback erforderlich sein, um sich auf dieses Niveau und darüber hinaus zu bewegen.

Trotz des deutlichen und bekräftigten politischen Unterschieds zwischen den beiden Zentralbanken und des neuen Höchststandes von USD/JPY hat sich der Kurs in den letzten Tagen konsolidiert, während der Index der relativen Stärke (RSI) nach unten divergiert hat. Heute ist er mit Schwierigkeiten konfrontiert, und eine Korrektur in Richtung der Mitte der 131,00er-Marke würde uns nicht überraschen, aber ein weiterer Rückgang, der den EMA200 (bei ca. 129,70) durchbrechen würde, scheint eine große Herausforderung zu sein.

Die Neubewertung der Markterwartungen im Zusammenhang mit dem Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank stellt ein potenziell schwieriges Umfeld für dieses Paar dar. In jedem Fall wird der Kursverlauf wahrscheinlich von den politischen Updates der Fed und der BoJ bestimmt werden, die Volatilität auslösen können.

Nikos Tzabouras

Senior Market Specialist

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. He has a long time presence at FXCM, as he joined the company in 2011. He has served from multiple positions, but specializes in financial market analysis and commentary.

With his educational background in international relations, he emphasizes not only on Technical Analysis but also in Fundamental Analysis and Geopolitics – which have been having increasing impact on financial markets. He has longtime experience in market analysis and as a host of educational trading courses via online and in-person sessions and conferences.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 14 Jun 2022 https://www.cmegroup.com/trading/interest-rates/countdown-to-fomc.html#

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