GBP/USD verzeichnet Erleichterungsrallye aufgrund verbesserter Stimmungslage & positiver Arbeitsmarktdaten aus Großbritannien
GBP/USD Analyse
In der vergangenen Woche war die Stimmung schlecht, da die Märkte verschiedene Risikofaktoren und die Talfahrt der Kryptowährungen beobachteten. In der aktuellen Woche hat sich die Stimmung verbessert, da der Markt die jüngsten Ängste abgeschüttelt zu haben scheint, obwohl sie mit schlechten Wirtschaftsdaten aus China begann.
Zu Beginn des Tages meldete das Vereinigte Königreich überwiegend positive Arbeitsmarktdaten, da die Arbeitslosenquote im März-Quartal auf 3,7 % fiel und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Niveau vor der Koronavirus-Pandemie lag. [1]
Diese Zahlen kommen nach den pessimistischen Prognosen der Bank of England zu Beginn des Monats, die für das letzte Quartal des Jahres einen Anstieg der Inflation auf 10 % und eine Schrumpfung der Wirtschaft vorausgesagt hatte. [2]
Die Märkte warten nun auf den Fed-Vorsitzenden Powell, der im Laufe des Tages auf der Tagesordnung steht, und auf wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA. Sie werden auch die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien im Auge behalten, da die britische Regierung versucht, Teile des Nordirland-Protokolls zu ignorieren, das von beiden Seiten als Teil des Brexit-Abkommens vereinbart wurde
Premierminister Johnson wies in seinem Artikel im Belfast Telegraph am Sonntag auf ein einseitiges Vorgehen hin und schrieb: "Ich hoffe, dass sich die Position der EU ändert. Wenn nicht, wird es notwendig sein, zu handeln ". [3]
GBP/USD verzeichnet bei Redaktionsschluss eine Erleichterungsrallye von rund 1 % nach den Zweijahrestiefs der letzten Woche (1,2154). Damit rückt das Monatshoch und der EMA200 in sein Fadenkreuz (1,2639-70), aber es wird wahrscheinlich neuer Impulse bedürfen, um auf Tagesbasis über diesem Niveau zu schließen. Erfolgreiche Bemühungen unterbrechen die Abwärtsbewegung und könnten die Tür für eine größere Erholung in Richtung 1,2829 und darüber hinaus öffnen.
Solange der EMA200 nicht überschritten wird, ist das mittelfristige Risiko nach unten gerichtet, während der Relative Strength Index (RSI) auf überkaufte Werte hinweist. Daher ist eine Rückkehr unter 1,2300 denkbar, die den Kurs wieder auf 1,2079-69 bringen würde, doch könnte es für einen Test dieses Niveaus noch zu früh sein.

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
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