GBP/USD unter Druck, nachdem der IWF das britische Fiskalpaket kritisiert hat

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UK Growth Plan Fallout

Die britische Regierung hat am vergangenen Freitag ihren Wachstumsplan vorgestellt, der massive Steuersenkungen und eine Senkung der Stempelsteuer vorsieht, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln [1]. Das Steuerpaket ist jedoch auf Kritik gestoßen, und es gibt Bedenken hinsichtlich seiner Auswirkungen auf den britischen Schuldenstand.

Es ist erwähnenswert, dass der Plan entgegen der üblichen Praxis nicht von einer Bewertung des unabhängigen Büros für Haushaltsverantwortung (OBR) hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Wirtschaft begleitet wurde.

GBP/USD befand sich nach der erneuten übermäßigen Zinserhöhung der US-Notenbank und den aggressiven Kommentaren bereits in der Flaute, stürzte aber am Montag auf ein Allzeittief ab, da die Märkte negativ auf die geplanten Steuersenkungen im Vereinigten Königreich reagierten.

Die Bank of England reagierte auf den Einbruch des Pfunds mit einer Erklärung, dass sie "die Entwicklungen an den Finanzmärkten sehr genau verfolgt " und dass sie "nicht zögern wird, die Zinssätze so weit wie nötig zu ändern ". [2]

Ich fand diese Äußerung jedoch eher schwach und vage, während die Bank im Wesentlichen die Haushaltspläne der Regierung unterstützte und sich jede Bewertung für ihre nächste Sitzung vorbehielt, die in mehr als einem Monat stattfindet.

Gestern hat sich der Internationale Währungsfonds zu diesem Thema geäußert, und zwar mit einem mutigeren Kommentar. Nach Angaben der BBC erklärte der IWF, dass er keine "großen und ungezielten Steuerpakete " empfehle, und fügte hinzu, dass diese nicht gegen die Geldpolitik wirken dürften. Außerdem forderte er die britische Regierung auf, diese Maßnahmen neu zu bewerten. [3]

GBP/USD konnte einen Großteil der Verluste vom Montag wieder wettmachen, wies jedoch die 38,2 %-Fibonacci-Marke des Kursrückgangs vom September zurück und steht heute im Anschluss an die IWF-Erklärung erneut unter Druck. Dies hält die Tür für neue Rekordtiefs (1,0356) offen, auch wenn es angesichts der übermäßigen Bewegung, die zu unbekanntem Terrain geführt hat, nicht einfach ist, sich dem Paar technisch zu nähern. Solange die US-Notenbank ihre extrem hawkishe Haltung beibehält, ist eine anhaltende Reaktion jedenfalls kaum zu erwarten

Andererseits wäre ein weiterer Rückschlag des britischen Pfunds in Richtung 1,0884-1,0932 nicht überraschend, aber für eine weitere Erholung wird ein starker Katalysator erforderlich sein.

Nikos Tzabouras

Senior Market Specialist

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. He has a long time presence at FXCM, as he joined the company in 2011. He has served from multiple positions, but specializes in financial market analysis and commentary.

With his educational background in international relations, he emphasizes not only on Technical Analysis but also in Fundamental Analysis and Geopolitics – which have been having increasing impact on financial markets. He has longtime experience in market analysis and as a host of educational trading courses via online and in-person sessions and conferences.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 28 Sep 2022 https://www.gov.uk/government/news/chancellor-announces-new-growth-plan-with-biggest-package-of-tax-cuts-in-generations

2

Abgerufen am 28 Sep 2022 https://www.bankofengland.co.uk/news/2022/september/statement-from-the-governor-of-the-boe

3

Abgerufen am 30 Nov 2022 https://www.bbc.co.uk/news/business-63051702

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