EUR/USD im Aufwind, da geopolitische Befürchtungen nachlassen

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Ukraine-Entwicklungen

Die Ankündigung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation vom Dienstag, dass einige Truppen ihre Aufgaben erfüllt hätten und sich aus ihren Stellungen in der Nähe der Ukraine zurückziehen würden [1], hat die Befürchtungen einer Invasion gemildert und die Märkte optimistisch gestimmt.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte jedoch kurz darauf, dass "wir bisher keine Anzeichen für eine Deeskalation vor Ort gesehen haben ", merkte jedoch an, dass "es Signale aus Moskau gibt, dass die Diplomatie fortgesetzt werden sollte ". [2]

US-Präsident Biden sagte auch, dass "wir das noch nicht überprüft haben ", in Bezug auf den russischen Truppenabzug und warnte, dass eine russische Invasion "eindeutig möglich bleibt ".

Der russische Präsident Putin traf sich gestern mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und sagte während ihrer gemeinsamen Pressekonferenz, dass er keinen Krieg in Europa wolle, stellte aber fest, dass die Bedenken Russlands nicht berücksichtigt worden seien. [4]

EUR/USD-Reaktion

Die Märkte reagierten positiv auf die gestrigen Nachrichten, und die Stimmung bleibt auch heute konstruktiv, so dass das Währungspaar seine Gewinne ausbauen konnte.

Die Gemeinschaftswährung kehrt über den EMA100 zurück, was einen weiteren Anstieg in Richtung Mitte der 1,1400er-Marke unterstützen kann, obwohl die 2022er-Hochs der letzten Woche noch nicht so leicht zu erreichen sind.

Trotz der positiven Stimmung deutet der Relative-Stärke-Index auf überkaufte Bedingungen hin, was Druck unterhalb des EMA100 erzeugen könnte, aber ein Katalysator wird wahrscheinlich benötigt, um die Wochentiefs anzugreifen (1,1279)

Vorsicht ist geboten, da die Märkte auf einen Strom von Nachrichten rund um die Ukraine reagieren, während der Wirtschaftskalender heute einige hochkarätige Ereignisse aus den USA enthält. Im weiteren Verlauf des Tages werden die Einzelhandelsumsätze und das Industrieprodukt veröffentlicht, und wir erwarten auch das Protokoll der letzten geldpolitischen Entscheidung der Fed.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 16 Feb 2022 https://eng.mil.ru/en/news_page/country/more.htm

2

Abgerufen am 16 Feb 2022 https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_191832.htm

4

Abgerufen am 07 Jul 2026 https://www.youtube.com/watch

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