EUR/USD versucht weiterhin, die Parität zu verteidigen, trotz heißer US CPI-Inflation

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EUR/USD Analyse

Das Währungspaar ist in diesem Monat stark gefallen und hat diese Woche zum ersten Mal seit zwanzig Jahren die Parität getestet. Die Hauptursache für diese Entwicklung ist die Stärke des US-Dollars, die aus dem aggressiven und frühzeitigen Straffungszyklus der Fed resultiert.

Die US-Notenbank hatte im vergangenen Monat nach der damals überraschend hohen Inflation die Zinsen um historische 0,75 % angehoben und für die kommende Sitzung am 26. und 27. Juli einen ähnlich großen Schritt angedeutet.

Die jüngsten Inflationsdaten von gestern setzten die Fed unter Druck, die Zinsen möglicherweise noch stärker anzuheben, da der Verbraucherpreisindex ein neues Vier-Jahres-Hoch erreichte, was dazu führte, dass die Marktwetten auf einen Zinsschritt von 100 Basispunkten neu bewertet wurden.

Das Leitzinsgefälle ist für die Gemeinschaftswährung nachteilig, da die Europäische Zentralbank (EZB) in diesem Monat eine Zinserhöhung von nur 0,25 % in Aussicht gestellt hat, während die Märkte Zweifel an ihrem Straffungspfad haben. Sie befürchten, dass Russland die Gaslieferungen nach Deutschland nach der laufenden Wartung der Nord Stream unterbrechen wird, was die Eurozone in eine Rezession stürzen würde.

EUR/USD ist nun bis 0,9856 anfällig, obwohl für einen Durchbruch wahrscheinlich neue Impulse erforderlich sind, die 0,9684 ins Blickfeld rücken würden.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwer, eine nennenswerte Erholung zu erkennen, da die Stärke des US-Dollars alles übertrumpft, aber angesichts des starken politischen Gefälles und des gestrigen Anstiegs der US-Inflation hat EUR/USD vorerst erhebliche Widerstandsfähigkeit um die Parität gezeigt.

Wir wissen nicht, ob die nationalen Zentralbanken ihre Währungsreserven neu ausbalancieren, aber die EZB hat bisher von jeglichen verbalen Interventionen zur Stützung des Euro abgesehen, was interessant ist

Natürlich kann sie die Zinsen in der nächsten Woche noch stärker als erwartet anheben, was wahrscheinlich hilfreich wäre, und wenn die Fed an ihrer Prognose einer Zinserhöhung um 0,5 % bis 0,75 % festhält, könnte das Paar davon profitieren.

Jegliche Erholungsbemühungen würden bei etwa 1,2000 auf den ersten Widerstand stoßen, während der Bereich zwischen 1,0334 und 1,0400 jede größere Erholung unterdrücken könnte.

In Anbetracht des historischen Charakters der jüngsten Bewegungen und der vielen Faktoren, die jetzt im Spiel sind, ist Vorsicht geboten.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

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