EUR/USD gewinnt vor der EZB-Sitzung die Parität zurück & wichtige US-Daten

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EUR/USD Analyse

Das Währungspaar verzeichnet die zweite positive Woche in Folge und steuert auf den ersten profitablen Monat seit Mai zu, mit Zuwächsen von rund 2% zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts. Der US-Dollar verliert in dieser Woche an Wert, da die Märkte ihre zuvor überhöhten Erwartungen in Bezug auf den Straffungszyklus der Fed zurückschrauben, aber immer noch aggressive Bewegungen vorhersehen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts prognostiziert das Fed WatchTool der CME mit ziemlicher Sicherheit eine weitere Zinserhöhung um 75 Basispunkte in der nächsten Woche, ist aber nun gespalten zwischen 75 Basispunkten oder 50 Basispunkten im Dezember. [1]

Die Europäische Zentralbank hat die Zinserhöhungswelle erst spät begonnen, aber in nur zwei Sitzungen bereits 125 Basispunkte angehoben. Die Beamten haben auf eine weitere Straffung hingewiesen und sich meist vorsichtig geäußert, so dass bei der Sitzung am Donnerstag ein weiterer großer Schritt anstehen könnte.

Die Märkte erwarten auch die neuesten PCE-Inflationszahlen aus den USA und die ersten vorläufigen BIP-Zahlen für das dritte Quartal, nach zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit Schrumpfung. Es ist also Vorsicht geboten, da alle diese Ereignisse die Volatilität anheizen und den Kursverlauf von EUR/USD beeinflussen können.

Aus technischer Sicht handelt das Paar nun deutlich über dem EMA200 und versucht, die Ichimoku-Wolke auf dem Tageskurs zu überwinden, was ihm die Chance geben könnte, 1,0198 anzugreifen. Eine breitere Erholung bis in den Bereich 1,0369-1,0450 würde einen fundamentalen Katalysator erfordern.

Die Gemeinschaftswährung ist noch nicht überzeugend, da ihre jüngsten Besuche oberhalb des EMA200 nur von kurzer Dauer waren und sie seit vielen Monaten unterhalb der Wolke bleibt. Darüber hinaus ist der RSI überkauft, und ein Pullback in Richtung 0,9700 würde nicht überraschen, auch wenn neue 2-Jahres-Tiefs (0,9535) in diesem Stadium schwieriger erscheinen.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 17 Mai 2026 https://www.cmegroup.com/trading/interest-rates/countdown-to-fomc.html#

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