EUR/USD hat den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren erreicht. Was kommt als Nächstes?

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EUR/USD Analyse

Die Nachfrage nach dem US-Dollar stieg während der heutigen europäischen Sitzung stark an, obwohl es keinen besonderen Katalysator zu geben scheint. Auf jeden Fall führte dies zu einem Einbruch des EUR/USD-Kurses, der den niedrigsten Stand seit Dezember 2002 erreichte, eine Entwicklung, die wir schon seit einiger Zeit erwartet hatten.

Dies öffnet die Tür zu 1,0200, auch wenn eine anhaltende Schwäche unterhalb dieses Niveaus, die den Kurs bis 1,0072 treiben würde, aus technischer Sicht nicht so einfach sein dürfte.

Der Relative-Stärke-Index bewegt sich auf überverkaufte Niveaus, was den Rückgang eindämmen und EUR/USD die Chance geben könnte, sich zu erholen, aber die Entwicklung ist noch im Gange und es ist riskant, jetzt darüber zu sprechen

In jedem Fall sieht der Bereich um 1,0500 und darüber unfreundlich aus, da der EMA200 und die Ichimoku-Wolke auf der Tagesbasis einen starken Widerstandsbereich darstellen.

Das geldpolitische Gefälle war in diesem Jahr die Hauptquelle für die USD-Stärke, aber der Straffungszyklus der Fed ist vorbelastet, und die restriktive Haltung der Fed könnte sich ihrem Höhepunkt nähern. Die EZB hingegen ist erst spät in den Zinserhöhungszyklus eingestiegen und erwartet eine Anhebung noch in diesem Monat. Es bleibt also abzuwarten, wie sich dieses Thema entwickeln wird.

Im Vergleich zur Trump-Präsidentschaft, unter der die Politik des starken Dollars nicht selbstverständlich war, ist die Biden-Administration wahrscheinlich zufrieden damit. Das macht Importe billiger und hilft gegen die steigende Inflation, die für politisches Kopfzerbrechen gesorgt hat.

Vorsicht ist geboten, da die Volatilität hoch ist, während die US-Händler am Montag außer Haus waren, und es wird interessant sein zu sehen, in welcher Stimmung sie zurückkehren und wie sich dies auf das Paar auswirken wird.

Nikos Tzabouras

Senior Market Specialist

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. He has a long time presence at FXCM, as he joined the company in 2011. He has served from multiple positions, but specializes in financial market analysis and commentary.

With his educational background in international relations, he emphasizes not only on Technical Analysis but also in Fundamental Analysis and Geopolitics – which have been having increasing impact on financial markets. He has longtime experience in market analysis and as a host of educational trading courses via online and in-person sessions and conferences.

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