EUR/USD fällt nach Inflationsanstieg in den USA, Eurozone & vor US NFPs

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Inflationsanstieg

Die neuesten Daten für das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß wurden am Donnerstag veröffentlicht. Sie zeigen einen 5,4%igen Anstieg der persönlichen Kernverbrauchsausgaben (PCE) im März gegenüber dem Vorjahr und damit den höchsten Stand seit April 1983.

Der Krieg in der Ukraine und die westlichen Sanktionen gegen Russland haben die ohnehin schon hohen Verbraucherpreise nach der Pandemie weiter in die Höhe getrieben. Dies veranlasste die US-Notenbank Fed im vergangenen Monat dazu, die Zinssätze zum ersten Mal seit 2018 anzuheben.

Heute erhielten wir ein Update aus der Eurozone mit dem vorläufigen Ergebnis des Verbraucherpreisindex (VPI) für März. Der vorläufige Gesamt-VPI stieg im März im Jahresvergleich um 7,5 %, verglichen mit dem endgültigen Wert von 5,9 % im Februar.

Die Europäische Zentralbank (EZB) liegt bei der Normalisierung ihrer Politik weit hinter ihrem US-amerikanischen Pendant zurück, kündigte aber im vergangenen Monat eine schnellere Rückführung ihrer quantitativen Lockerung an, die nun voraussichtlich im dritten Quartal abgeschlossen sein wird - was die Tür für eine Zinserhöhung im Laufe des Jahres öffnen könnte.

EUR/USD-Analyse

Die Paarung fiel am Donnerstag, und heute bleibt sie auf dem Rückfuß, indem sie das 50%-Fibonacci-Fibonacci des Hoch-Tiefs von 2022 zurückweist. Es kehrt auch unter den EMA200 zurück, und der Relative Strength Index (RSI) kreuzt unter der 50-Marke. Diese Faktoren sorgen dafür, dass das kurzfristige Risiko weiterhin nach unten tendiert, obwohl Bewegungen unter 1,0901 wahrscheinlich einen Katalysator erfordern.

Trotzdem versucht die Gemeinschaftswährung dank des soliden Starts in die Woche, Gewinne zu erzielen, und ein weiterer Test der 1,1150 würde nicht überraschen, aber wir bleiben vorsichtig, was ihre Fähigkeit angeht, auf 1,1233 und darüber hinaus zu drängen.

Die Märkte warten nun auf den US-Arbeitsmarktbericht (12:30 GMT), der das Potenzial hat, die Volatilität zu erhöhen und den Kursverlauf des Paares zu beeinflussen.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

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