Gold startet nach dem Einbruch im letzten Quartal mit Schwung ins vierte Quartal

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XAU/USD Analyse

Die Edelmetalle starteten offensiv in das neue Quartal und profitierten von der Erholung in der vergangenen Woche, als sie den tiefsten Stand seit April 2020 und dem Höhepunkt der Pandemie erreichten. Dies ist größtenteils auf die jüngste USDollar-Schwäche zurückzuführen, da Rezessionsängste zu einer Abschwächung der Markterwartungen hinsichtlich der nächsten Zinsschritte der Fed geführt haben.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts rechnet das FedWatch Tool der CME immer noch mit einer Zinserhöhung von 75 Basispunkten im nächsten Monat, allerdings mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit von unter 60 %, während die Erwartungen für Dezember ungefähr zwischen 25 und 50 Basispunkten liegen. [1]

Dadurch konnte XAU/USD in seine zweite Gewinnwoche in Folge eintreten, nachdem er am Montag über dem EMA200 (schwarze Linie) geschlossen hatte und etwa die Hälfte seines Rückgangs von den August-Höchstständen bis zu den September-Tiefstständen aufgeholt hatte. Damit rückt die absteigende Trendlinie von den Sommerhochs in Sichtweite (bei etwa 1.740).

Der Aufwärtstrend scheint jedoch gut geschützt zu sein, da die Ichimoku-Wolke auf dem Tages-Chart und der 200-Tage-EMA folgen, und wir sind immer noch vorsichtig, was die Aufstiegschancen angeht.

Trotz der jüngsten USD-Deflation hält die Fed an ihrer restriktiven Politik fest und konzentriert sich ausschließlich auf die Senkung der Inflation, und es ist schwer vorstellbar, dass der Dollar nachhaltig schwächer wird, wenn sich daran nichts ändert.

Darüber hinaus erreichte der Relative-Stärke-Index den höchsten Stand seit Ende Juli, was schließlich zu der letzten Abwärtsbewegung in den letzten zwei Monaten und den Tiefstständen von über zwei Jahren führte. Daher ist XAU/USD anfällig für einen erneuten Druck auf unter 1,659, aber unter 1,608 scheint es kurzfristig nicht einfach zu sein

Außerdem hat XAU/USD eine sechsmonatige Verlustserie hinter sich, während die jüngste Erholung noch im Entstehen begriffen ist und nur ein typischer Pullback zur bärischen Double-Tops-Formation sein könnte, die wir in früheren Artikeln hervorgehoben haben

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 17 Mai 2026 https://www.cmegroup.com/trading/interest-rates/countdown-to-fomc.html#

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