Gold: Vorsichtige Haltung in einer volatilen Woche mit intensiven Zentralbankaktivitäten
XAU/USD Analyse
Das Edelmetall tendiert zum Abschluss einer volatilen Woche, in der es sowohl neue Höchst- als auch neue Tiefststände für diesen Monat verzeichnete. Es begann ziemlich schlecht, mit einem der schlechtesten Tage des Jahres am Montag, als die Märkte auf den jüngsten Anstieg der Verbraucherpreisinflation in den USA auf den höchsten Stand seit vier Jahrzehnten reagierten.
Dies führte zu einem aggressiven Repricing in Erwartung eines restriktiveren Ergebnisses der Fed-Sitzung und einer größeren Zinserhöhung um 75 Basispunkte, was den USDOLLAR in die Höhe trieb. Die Fed kam diesen Erwartungen am Mittwoch nach und nahm die größte Zinserhöhung seit 1994 vor, doch da dieses Ergebnis bereits eingepreist war, erholte sich XAU/USD im Anschluss daran.
Darüber hinaus folgten auf die Maßnahmen der Fed am Donnerstag die fünfte Zinserhöhung in Folge durch die Bank of England (BoE) und die Anhebung der Zinssätze durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) - Faktoren, die die Angst vor einer Stagflation verstärkten und zu Risikoaversion führten.
Trotz dieser hohen Volatilität und der neuen Höchst-/Tiefststände lässt sich für den XAU/USD-Kurs keine eindeutige Richtung erkennen, da er nach wie vor in älteren technischen Niveaus gefangen ist und sich die Aussichten kaum ändern.
Ein weiterer Besuch oberhalb des 38,2 %-Fibonacci-Fibonacci-Faktors des April-Hochs/Mai-Tiefs erwies sich als kurzlebig, bleibt aber in dessen Nähe und hat das Potenzial, neue Monatshochs zu erreichen. Für eine Bewegung über die absteigende Trendlinie der Jahreshöchststände und die untere Grenze der Ichimouku-Wolke auf dem Tages-Chart (bei etwa 1.885) wird jedoch ein starker Katalysator benötigt. Ein erfolgreicher Versuch wird die Bullen in die Schranken weisen.
XAU/USD wird es jedoch wahrscheinlich schwer haben, eine Verlustwoche zu vermeiden, und dieser Mangel an Fortschritt zusammen mit der den Dollar unterstützenden Politik der Fed bringt Gold in eine schwierige Lage. Es ist anfällig für erneuten Druck in Richtung 1.804, auch wenn eine anhaltende Schwäche unter 1.780 vorerst nicht so einfach ist.

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
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