GER30 durch Rückgang der Industrieproduktion erneut unter Druck

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GER30 Analyse

Die Stimmung an den Märkten brach am Donnerstag ein, als der aggressive Straffungskurs der US-Notenbank anklang und die Bank of England einen düsteren Ausblick auf die britische Wirtschaft gab und einen Rückgang des BIP im letzten Quartal des Jahres erwartete.

Die deutsche Wirtschaft konnte eine Schrumpfung im ersten Quartal des Jahres vermeiden, da die Daten der letzten Woche ein vorläufiges BIP-Wachstum von 0,2 % im Vergleich zum Vorquartal auswiesen, bleibt aber den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ausgesetzt. Die heute veröffentlichten Daten zeigen, dass die Industrieproduktion in der größten Volkswirtschaft der Eurozone im März im Vergleich zum Vormonat um 3,9 % gesunken ist.

Europa und insbesondere Deutschland sind in hohem Maße von russischen Energieimporten abhängig, und die deutsche Regierung hat sich wiederholt gegen Sanktionen gewehrt, ist aber in letzter Zeit von ihrer Haltung abgerückt. Die Europäische Kommission kündigte gestern ein Verbot russischer Ölimporte an, mit einem Plan, der die russischen Lieferungen von Rohöl innerhalb von sechs Monaten und von raffinierten Produkten bis Ende des Jahres auslaufen lässt. [1]

Der GER30 war zu Wochenbeginn in die Offensive gegangen, aber die sich verschlechternde Stimmung, die Aussicht auf eine Straffung der Geldpolitik, Inflationsängste und andere Risikofaktoren führten am Donnerstag zu Verlusten und zur Zurückweisung wichtiger technischer Niveaus. Dazu gehören die Ichimokou-Wolke auf dem Tageskurs, der EMA200 und die absteigende Trendlinie von den diesjährigen Höchstständen.

Heute gerät er erneut unter Druck und läuft Gefahr, weiter unter das Tief vom April (13.585) zu fallen, auch wenn die psychologische Marke von 13.000 Punkten vorerst in weiter Ferne zu liegen scheint.

Aus technischer Sicht bewegt sich der Relative-Stärke-Index (RSI) in den überverkauften Bereich, was den Rückgang des Index eindämmen und ihm die Chance geben könnte, sich wieder in Richtung des EMA200 (bei etwa 14 200) zu erholen, aber es wird eine anhaltende Risikobereitschaft erforderlich sein, um alle drei oben genannten technischen Niveaus zu überschreiten, was die Abwärtsbewegung unterbrechen würde.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. He has a long time presence at FXCM, as he joined the company in 2011. He has served from multiple positions, but specializes in financial market analysis and commentary.

With his educational background in international relations, he emphasizes not only on Technical Analysis but also in Fundamental Analysis and Geopolitics – which have been having increasing impact on financial markets. He has longtime experience in market analysis and as a host of educational trading courses via online and in-person sessions and conferences.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 26 Feb 2024 https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/speech_22_2785

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