GER30 Unterstützt, versucht eine negative Woche zu vermeiden
GER30 Analyse
Die erneuten Spannungen um die Ukraine in dieser Woche haben zu einer Risikoaversion geführt und die EU-Kommission dazu veranlasst, vor einigen Tagen ein neues, fünftes Sanktionspaket gegen Russland vorzuschlagen [1]. Dazu gehörte auch ein Embargo für Kohleimporte aus Russland, das wohl nicht so einfach durchzusetzen sein dürfte, doch wurde von einem Verbot von Gas und Öl abgesehen, was angesichts der Abhängigkeit Deutschlands und des gesamten Kontinents ein eher strittiges Thema wäre.
Die Stimmung hat sich seit gestern etwas aufgehellt, und der Index versucht, über den EMA200 zurückzukehren, könnte sich aber schwer tun, dies zu tun und die wöchentlichen Verluste zu vermeiden (schwarze Linie). Die Tatsache, dass er die 38,2 %-Fibonacci-Marke des Anstiegs zwischen Tiefst- und Höchststand im März verteidigt hat, unterstützt seine Aufwärtsbestrebungen und gibt ihm die Möglichkeit, höhere Höchststände (14.960) anzusteuern, weckt jedoch noch kein Vertrauen für solche Bewegungen.
Darüber hinaus gibt es auf der Aufwärtsseite einige wichtige Hindernisse, wie die absteigende Trendlinie von den diesjährigen Höchstständen (14.760), den 200-Tage-EMA (15.000) und die Ichimoku-Wolke auf dem Tageskurs.
Trotz der heutigen konstruktiven Stimmung ist die Anlegerstimmung fragil und der GER30 befindet sich in einer prekären Lage, solange er unter dem EMA200 bleibt. Dies kann zu neuem Druck in Richtung 13.787-13.693 führen, aber es wird ein Katalysator für einen größeren Rückgang benötigt, der ihn bis 13.394-09 aussetzen würde.

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
Quellenangaben
| Abgerufen am 07 Jul 2026 https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/STATEMENT_22_2281 |
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