GER30 stabilisiert sich nach einem volatilen Wochenauftakt
GER30 Analyse
Der deutsche Index begann die Woche mit einem Einbruch und einem Zwei-Monats-Tief (13.280), da die Märkte mit der G7-Verpflichtung, die Ölimporte aus Russland auslaufen zu lassen, zu kämpfen hatten. Die Stimmung verbesserte sich jedoch und der GER30 erholte sich am Dienstag, während er sich heute nach dem volatilen Wochenstart stabilisiert.
Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte sorgten für einen positiven Auftakt, der durch die Nachricht unterstützt wurde, dass US-Präsident Biden eine Aufhebung einiger von seinem Vorgänger verhängter Zölle gegen China in Betracht zieht. Als er auf seiner Pressekonferenz zur Wirtschaft befragt wurde, sagte er: "Wir diskutieren das gerade. Wir prüfen, was sich am positivsten auswirken würde ".
Auch die deutsche Verbraucherpreisinflation bot heute keine Überraschungen, denn sie stieg im April im Jahresvergleich um 7,4 % und entsprach damit den vorläufigen Ergebnissen und lag leicht über den 7,3 % vom März.
In China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt und Deutschlands wichtigstem Handelspartner, stieg die Inflationsrate im April im Jahresvergleich um 2,1 %, nachdem sie zuvor 1,5 % betragen hatte. Die Märkte richten ihre Aufmerksamkeit nicht auf USCPI,dueat12:30GMT.
Angesichts der allgemein positiven Stimmung könnte GER30 in der Lage sein, die 50%-Fibonacci-Marke des November-Tiefs (13.805) zu überwinden, benötigt aber einen Katalysator für eine größere Erholung, der den EMA200 und die Ichimoku-Wolke auf dem Tages-Chart (bei etwa 14.080-14.180) herausfordern würde.
Dem Index scheint es an Überzeugung zu mangeln, und es gibt immer noch viele Risikofaktoren, die die Stimmung trüben könnten, wie der Krieg in der Ukraine, Wachstumsängste und die Covid-19-Situation in China. Darüber hinaus ist es ihm trotz der gestrigen Erholung bisher nicht gelungen, das wichtige 38,2 %-Fiboanacci-Niveau zu überschreiten und die Lücke vom Montag zu schließen.
Die Tendenz bleibt abwärts gerichtet, und die Bären können in Richtung (13.280) zurückdrängen, aber die 13.000er-Region scheint in dieser Phase schwieriger zu sein.

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
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