GER30 hat nach einer verhaltenen Woche keine feste Richtung um wichtige technische Niveaus
GER30 Analyse
Der deutsche Index hat seinen besten Monat des Jahres hinter sich, dank der starken Performance in der zweiten Julihälfte. Dies ermöglichte es ihm, letzte Woche oberhalb der 50%-Fibonacci-Marke des Juni-Hochs/Juli-Tiefs und in der Ichimoku-Wolke auf Tagesbasis zu schließen.
Der aktuelle Kurs beginnt mit vorsichtigem Optimismus, und GER30 scheint den technischen Spielraum für neue Höchststände oberhalb des 61,8%-Fibonacci zu haben, auch wenn er zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel Vertrauen für mehr erweckt. Der breitere Bereich zwischen 14.040 und 14.190 bietet mit der absteigenden Trendlinie der diesjährigen Höchststände und dem 200-Tage-EMA einen starken Widerstand, und für Bewegungen darüber hinaus wird ein starker Katalysator erforderlich sein.
Andererseits gibt es nach wie vor Anlass zur Sorge, da Moody's am Freitag nach dem Rücktritt von Herrn Draghi den Ausblick für Italien auf negativ gesenkt hat, während die chinesischen Exporte im letzten Monat zurückgegangen sind.
Darüber hinaus hat die Europäische Zentralbank vor kurzem die Zinsen aus dem negativen Bereich angehoben, und eine weitere aggressive Anhebung um 50 Basispunkte könnte im Raum stehen, während das Fehlen klarer Vorgaben seitens der EZB und anderer großer Banken ein schwieriges Umfeld schaffen könnte.
In der vergangenen Woche zeigte der GER30 nach seiner jüngsten Erholung Anzeichen von Erschöpfung, und heute kämpft er erneut damit, die Ichimoku-Wolke auf Tagesbasis hinter sich zu lassen. Dies macht ihn anfällig für erneuten Druck in Richtung 13.330-13.266, einem Bereich, der ihn unterstützen könnte. Ein Tagesschlusskurs unter dem EMA200 wird jedoch die kurzfristige Tendenz nach unten verschieben und die 13.000er-Marke gefährden.

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
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