USOIL versucht, seine durch US-Produktionsstörungen begünstigte 4-wöchige Verlustserie zu stoppen, aber das dürfte nicht einfach sein

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USOIL-Analyse

USOil konnte sich in den letzten Wochen erholen, was durch die Produktionsunterbrechungen im Golf von Mexiko infolge des Hurrikans Ian begünstigt wurde. Dem Abschlussbericht des US Bureau of Safety and Environmental Enforcement (BSEE) vom Donnerstag zufolge wurden 157.706 Barrel/Tag Öl abgestellt, was etwa 9,12 % der Produktion in der Region entspricht. [1]

Ebenfalls günstig für die Preise war der gestrige Bericht der US-Energieinformationsagentur (EIA) für die am 23. September endende Woche, aus dem hervorging, dass die kommerziellen Rohöllagerbestände gegenüber der Vorwoche um 0,2 Millionen Barrel/Tag gesunken sind. Mit 430,6 Millionen Barrel liegen die Bestände jedoch etwa 2 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt für diese Jahreszeit. [2]

Trotz dieser angebotsseitigen Probleme hält das Hin und Her zwischen Angebot und Nachfrage an, da die Rezessionsängste nach den aggressiven Maßnahmen der großen Zentralbanken zur Eindämmung der Inflation in diesem Monat wieder aufgeflammt sind.

Die US-Notenbank hat in der vergangenen Woche die Zinsen um weitere 75 Basispunkte erhöht und damit im Wesentlichen auf eine weiche Landung verzichtet, während heute aktualisierte BIP-Zahlen erwartet werden, bevor am Freitag die PCE-Inflation bekannt gegeben wird.

Der US-Ölpreis versucht, seine vierwöchige Verlustserie zu stoppen, dank der zweitägigen Erholung, die die Schlüsselregion 86,80-87-10 ins Rampenlicht gerückt hat. Dazu gehören der EMA200 und die absteigende Trendlinie vom Sommerhoch. Der Kurs scheint jedoch bereit zu sein, sie zu überwinden, und der Aufwärtstrend sieht nicht gerade einladend aus.

Trotz der jüngsten positiven Stimmung hat das schwarze Gold heute mit Schwierigkeiten zu kämpfen und steuert weiterhin auf seine vierte Verlustperiode in Folge zu, während die Woche mit neuen Tiefstständen begann. Die Abwärtstendenz ist eindeutig, und für USOil besteht ein hohes Risiko, dass es die 2022er-Tiefs (74,26) erreicht, obwohl sich ein steilerer Rückgang unter den 200-Wochen-EMA (blaue Linie) bei etwa 71,00 als schwieriger erweisen könnte.

Nikos Tzabouras

Senior Market Specialist

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. He has a long time presence at FXCM, as he joined the company in 2011. He has served from multiple positions, but specializes in financial market analysis and commentary.

With his educational background in international relations, he emphasizes not only on Technical Analysis but also in Fundamental Analysis and Geopolitics – which have been having increasing impact on financial markets. He has longtime experience in market analysis and as a host of educational trading courses via online and in-person sessions and conferences.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 29 Sep 2022 https://www.bsee.gov/newsroom/latest-news/statements-and-releases/press-releases/bsee-hurricane-ian-activity-final-report

2

Abgerufen am 07 Dez 2022 https://ir.eia.gov/wpsr/wpsrsummary.pdf

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