USOIL wird unterstützt, da die EU von einem Ölembargo absieht
Aussichten auf neue Sanktionen gegen Russland
In den letzten Tagen haben westliche Länder und die Ukraine Russland der Tötung von Zivilisten und Gräueltaten beschuldigt, was Russland wiederholt bestritten hat. Dies hat zu Forderungen nach neuen Sanktionen geführt, die auch US-Präsident Biden anstrebt, der Putin als Kriegsverbrecher bezeichnet hat.
Gestern schlug die Präsidentin der EU-Kommission, Frau von der Leyen, ein fünftes Sanktionspaket vor, nachdem sie grausame Bilder aus Buka und anderen Gebieten, aus denen russische Truppen kürzlich abgezogen sind, gezeigt hatte.
Der Plan besteht aus sechs Säulen, zu denen auch ein Verbot von Kohleimporten aus Russland gehört, aber die Kommission verzichtete darauf, ein Embargo für Öl und Gas vorzuschlagen, was ein viel umstritteneres Thema wäre. Frau von der Leyen sagte jedoch, man arbeite an weiteren Sanktionen, auch für Ölimporte. [2]
USOIL-Analyse
Der Rohstoff verzeichnet eine gewinnbringende Woche, da er heute Unterstützung findet und sich von seinem gestrigen Rückgang erholt und versucht, über den EMA200 zurückzukehren, um den er seit Ende März kreist.
Die bisherigen Unterschreitungen waren nur von kurzer Dauer, so dass USOIL das Potenzial hat, einen Durchbruch über die absteigende Trendlinie zu erzwingen, die sich aus den Mehrjahreshöchstständen des letzten Monats (bei ca. 106,50) gebildet hat, scheint aber nicht bereit zu sein, 116,66-93 anzugreifen.
Trotz der heutigen positiven Stimmung besteht für das schwarze Gold die Gefahr neuer Monatstiefs (97,76), die es dem breiteren Bereich von 93,51-90,50 aussetzen würden, der es jedoch unterstützen kann und für dessen Durchbruch ein starker Katalysator erforderlich wäre

Nikos Tzabouras
Senior Financial Editorial Writer
Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.
As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.
Quellenangaben
| Abgerufen am 07 Jul 2026 https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/STATEMENT_22_2281 |
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