USOIL rutscht nach 7-Jahres-Höchstständen vom Montag

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USOIL - H4

Die Situation in der Ukraine ist die treibende Kraft hinter dem jüngsten Anstieg des Rohstoffs, der am Montag den höchsten Stand seit September 2021 erreichte (95,83).

Die Vereinigten Staaten haben wiederholt vor einer bevorstehenden russischen Invasion in der Ukraine gewarnt. Der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, sagte am Sonntag in der CNN-Sendung State of the Union [1], dass "eine größere Militäraktion Russlands in der Ukraine jeden Tag beginnen könnte ".

Am Montag kündigte US-Außenminister Anthony Blinken die Verlegung der US-Botschaft in der Ukraine "aufgrund der dramatischen Beschleunigung des Aufbaus russischer Streitkräfte " an, was die Angst vor einem Krieg verstärkte [2].

Die heutigen Nachrichten über den Rückzug einiger russischer Truppen von der ukrainischen Grenze haben jedoch eine positive Reaktion an den Märkten ausgelöst

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation teilte mit, dass "die Einheiten der südlichen und westlichen Militärbezirke, die ihre Aufgaben erfüllt haben, bereits mit dem Verladen auf Schienen- und Straßentransporte begonnen haben und heute mit der Verlegung zu ihren Militärgarnisonen beginnen werden. Einzelne Einheiten werden sich als Teil von Militärkolonnen selbständig in Marsch setzen " [3]. Die russische Armee führt jedoch nach wie vor groß angelegte Übungen durch, vor allem zusammen mit Belarus

USOIL fällt auf die Nachricht hin und verliert im Tagesverlauf rund 2 %, und es ist Vorsicht geboten, da die Märkte auf einen Strom von Nachrichten zu diesem Thema reagieren. Der Kurs ist nun anfällig für die aufsteigende Trendlinie von den diesjährigen Tiefstständen, aber für einen stärkeren Rückgang, der den EMA200 (bei ca. 85,40-85,70) in Frage stellen würde, wird wahrscheinlich ein neuer Katalysator benötigt.

Trotz der heutigen Schwierigkeiten haben die Bullen oberhalb des EMA200 die Oberhand und können einen weiteren Angriff auf 95,94 wagen, der sie in Richtung 100 $/Barrel führen könnte.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 15 Feb 2022 https://edition.cnn.com/2022/02/13/politics/jake-sullivan-cnntv/index.html

2

Abgerufen am 15 Feb 2022 https://www.state.gov/operations-at-u-s-embassy-kyiv/

3

Abgerufen am 08 Jul 2026 https://eng.mil.ru/en/news_page/country/more.htm

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