USOIL steigt aufgrund erneuter Spannungen zwischen Russland und dem Westen

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USOil Analyse

Der russische Präsident Putin hat laut Interfax einen Teilmobilisierungsbefehl unterzeichnet, wonach nur Reservisten eingezogen werden sollen [1]. Dies verschärft die Spannungen zwischen Russland und dem Westen und löst neue Sorgen um die Energieversorgung aus.

Die Nord-Stream-Pipeline, über die Europa mit Gas versorgt wird, ist seit Ende August abgeschaltet [2], während Putin vor kurzem davor gewarnt hatte, dass alle Energieströme vollständig unterbrochen werden könnten [3]

Die Ölpreise steigen infolge der heutigen Ankündigung, da sich die Befürchtungen hinsichtlich des Angebots vorerst verstärken. Außerdem ist eine Einigung zwischen dem Westen und dem Iran über dessen Atomprogramm, die die Sanktionen gegen Ölexporte aufheben könnte, immer noch nicht in Sicht

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi forderte in der CBS-Sendung "60 Minutes" am Sonntag mehr Garantien, die verhindern würden, dass sich die USA erneut aus dem Abkommen zurückziehen. [4]

Der US-Ölpreis erhält Auftrieb, und der Releative Strenght Index steigt über 50, was die Chance eröffnet, in den kritischen Bereich zwischen 89,70 und 90,30 vorzustoßen, der den EMA200 und die absteigende Trendlinie von den Sommerhochs umfasst. Tagesschlusskurse über diesem Niveau würden die Abwärtsbewegung unterbrechen, auch wenn sie noch Vertrauen in eine breitere Erholung in Richtung 98,69 wecken.

Andererseits werden die Sorgen über eine geringere Nachfrage nicht geringer, da sich die Märkte auf eine weitere übermäßige Zinserhöhung durch die Fed heute vorbereiten, die das Risiko einer Rezession erhöht.

Die Weltbank wies letzte Woche auf diese Möglichkeit hin und stellte fest, dass "Da die Zentralbanken weltweit gleichzeitig die Zinssätze als Reaktion auf die Inflation anheben, könnte die Welt auf eine globale Rezession im Jahr 2023 zusteuern ". [5]

Das Risiko eines erneuten Drucks in Richtung 78,23 ist also nicht gebannt, aber eine anhaltende Schwäche unter 74,26 ist weiterhin sehr schwierig.

Nikos Tzabouras

Senior Market Specialist

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. He has a long time presence at FXCM, as he joined the company in 2011. He has served from multiple positions, but specializes in financial market analysis and commentary.

With his educational background in international relations, he emphasizes not only on Technical Analysis but also in Fundamental Analysis and Geopolitics – which have been having increasing impact on financial markets. He has longtime experience in market analysis and as a host of educational trading courses via online and in-person sessions and conferences.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 21 Sep 2022 https://interfax.com/newsroom/top-stories/83239/

2

Abgerufen am 21 Sep 2022 https://twitter.com/GazpromEN/status/1565759390782742529

3

Abgerufen am 21 Sep 2022 https://forumvostok.ru/en/

4

Abgerufen am 21 Sep 2022 https://www.cbsnews.com/news/iran-president-ebrahim-raisi-60-minutes-2022-09-18/

5

Abgerufen am 10 Dez 2022 https://www.worldbank.org/en/news/press-release/2022/09/15/risk-of-global-recession-in-2023-rises-amid-simultaneous-rate-hikes

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