USOIL trotz Chinas BIP-Erholung uneinheitlich

  • USOil
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USOIL-Analyse

Die chinesische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 3,9% im Vergleich zum Vorjahr, wie die am Montag mit Verzögerung veröffentlichten Daten zeigten. Darüber hinaus stieg die Industrieproduktion im September um 6,3 % im Jahresvergleich, nach zuvor +4,2 %, während die Einzelhandelsumsätze auf 2,5 % im Jahresvergleich zurückgingen, nach zuvor +5,4 %.

Trotz der guten Zahlen aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt und dem zweitgrößten Ölverbraucher sind die Preise in dieser Woche unschlüssig, da das Hin und Her zwischen Angebot und Nachfrage anhält. Die OPEC+ hatte Anfang des Monats eine satte Produktionskürzung von 2 Mrd. Barrel/Tag angekündigt, doch die Befürchtungen hinsichtlich der Nachfrage halten an.

In ihrem jüngsten Monatsbericht senkte die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose für das Nachfragewachstum in diesem und im nächsten Jahr, was zum Teil auf die Maßnahmen der OPEC+ zurückzuführen ist, und stellte fest, dass höhere Preise "den Wendepunkt für eine Weltwirtschaft darstellen könnten, die bereits am Rande einer Rezession steht ". [1]

Der US-Ölpreis begann den Oktober mit der besten Wochenperformance seit Februar und versuchte, den ersten Gewinnmonat seit Mai zu erzielen. Seitdem haben die Preise jedoch nachgegeben und sind in der laufenden Woche gedämpft, da die Märkte im Laufe der Woche die PCE-Inflation und das vorläufige BIP des dritten Quartals aus den USA erwarten.

Nach der Ablehnung des 38,2%-Fibonacci-Fibonacci-Faktors des Oktober-Hochs/Tiefs und des EMA200 besteht für USOil die Gefahr neuer Tiefststände (82,06), wenngleich für einen weiteren Rückgang ein Katalysator erforderlich ist, der 74,26 wieder ins Blickfeld rücken würde.

Andererseits hat der Rohstoff einen profitablen Monat hinter sich und könnte erneut in den Bereich 86,40-87,15 vordringen. Wir sind jedoch vorsichtig, was einen nachhaltigen Anstieg über 87,85 betrifft, da die 50%-Fibonacci-Wolke und die Ichimoku-Wolke auf der Tagesbasis die Aufwärtsbestrebungen einschränken könnten.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 17 Mai 2026 https://www.iea.org/reports/oil-market-report-october-2022

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