USOIL in gefährlicher Lage, während die Märkte Daten & Covid Nachrichten aus China überwachen

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USOIL-Analyse

Die Ölpreise erholten sich in der vergangenen Woche vor allem aufgrund des Optimismus über eine Verlangsamung des Tempos der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank und eine Lockerung der strengen Covid-19-Vorschriften in China. Großstädte wie Peking haben einige Pandemieanforderungen aufgegeben, da der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt seine Null-Covid-Strategie aufweicht, aber die Infektionen bleiben hoch.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemieausfälle wurden in den jüngsten Veröffentlichungen aus China deutlich, und die heute veröffentlichten Handelszahlen waren enttäuschend. Sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren in USD gingen im November erneut zurück, und zwar so stark wie seit Anfang 2020 nicht mehr.

In der Zwischenzeit deuten die jüngsten Daten aus den USA, wie das BIP, der Beschäftigungsbericht und die am Montag veröffentlichten Dienstleistungsaktivitäten und Fabrikaufträge auf eine robuste Wirtschaft hin. Dies hat die Erwartungen hinsichtlich des Zinserhöhungspfads der Fed erneut gestärkt, was dem USDOLLAR hilft und den US-Ölpreis in dieser Woche nach unten schickt.

Am Freitag hatte sich die Europäische Union auf eine Preisobergrenze von 60 $ für russisches Seeöl geeinigt [1], während sich die OPEC+ auf der Angebotsseite gegen tiefere Produktionskürzungen entschied. Die Gruppe hielt an ihrem Beschluss vom Oktober fest, die Produktion um 2 Millionen Barrel/Tag zu senken. [2]

Der US-Ölpreis hat neue Tiefststände von 2022 erreicht und läuft nun Gefahr, unter den 200-Wochen-EMA (bei 72,00-50) zu fallen, obwohl wir bei einer anhaltenden Schwäche unterhalb dieses Niveaus weiterhin vorsichtig sind. In jedem Fall würde ein solcher Durchbruch 62,41-61,72 in den Blickpunkt rücken.

Der Relative Strength Index (RSI) deutet auf überverkaufte Bedingungen hin, die den Rückgang begrenzen und USOil die Chance geben könnten, höher zu reagieren. Für eine Erholung über die 200EMA (Mitte 82,00), die den Abwärtstrend unterbrechen würde, wäre jedoch ein starker Katalysator erforderlich.

Nikos Tzabouras

Senior Financial Editorial Writer

Nikos Tzabouras is a graduate of the Department of International & European Economic Studies at the Athens University of Economics and Business. With extensive experience in market analysis and a strong foundation in international relations, he brings a unique perspective to financial markets. Nikos emphasizes not only technical analysis but also on fundamentals and the growing influence of geopolitics on financial trends.

As a Senior Financial Editorial Writer, he delivers comprehensive and forward-looking insights across a wide range of asset classes, including equities, commodities, and currencies. His work explores how macroeconomic events, political developments, and global policies impact market dynamics, providing readers with a deeper understanding of both short-term movements and long-term trends.

Quellenangaben

1

Abgerufen am 07 Dez 2022 https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/IP_22_7468

2

Abgerufen am 17 Mai 2026 https://www.opec.org/opec_web/en/press_room/7060.htm

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