Trading-Risiken, Forex Orderausführungsrisiken - Dealing Desk, NDD - FXCM

Ausführungsrisiken

No Dealing Desk and Dealing Desk

Um unseren Kunden die bestmögliche Handelserfahrung zukommen zu lassen, ist es unerlässlich für alle Händler, unabhängig von Ihrer Erfahrung, sich über die Ausführungsrisiken zu informieren.

Nachfolgend finden Sie Informationen, die die mit dem FXCM Forex-Handel verbundenen Ausführungsrisiken und die CFD-Ausführungsarten beschreiben. Wählen Sie ein Produkt/eine Ausführungsart:

No Dealing Desk Orderausführung im Forexhandel

INVESTMENTS MIT HOHEM RISIKO

Der Handel mit Devisen auf Margin ist mit einem hohen Risiko behaftet und daher eventuell nicht für jeden Anleger geeignet. Bevor Sie sich für den Handel mit den von Forex Capital Markets („FXCM”) angebotenen Produkten entscheiden, sollten Sie Ihre Anlageziele, Ihre Finanzlage, Ihre Bedürfnisse und Anlageerfahrung sorgfältig abwägen. FXCM bietet Empfehlungen allgemeiner Natur, die nicht auf Ihre individuellen Ziele, finanzielle Situation oder Anforderungen eingehen. Der Inhalt dieser Website ist nicht als persönliche Anlageberatung auszulegen. Ihr Verluste können Ihr eingesetztes Kapital übersteigen. Sie sollten alle Risiken kennen, die mit dem Handel auf Margin einhergehen. FXCM empfiehlt Ihnen die Beratung durch einen unabhängigen Anlageberater.

MARKTMEINUNGEN VON FXCM

Meinungen, aktuelle Meldungen, Recherchen, Analysen, Kurse oder sonstige auf dieser Website enthaltenen Informationen verstehen sich als allgemeine Stellungnahmen zum Marktgeschehen und dienen nicht als Anlageberatung. FXCM übernimmt keine Haftung für Verluste oder Schäden, insbesondere Gewinnverluste, die eventuell direkt oder indirekt aus dem Gebrauch von derartigen Informationen oder in dem Vertrauen darauf entstanden sind.

RISIKEN DES INTERNETHANDELS

Die Benutzung eines internetbasierten Handelssystems zur Ausführung von Transaktionen ist mit Risiken verbunden, insbesondere das Versagen von Hardware, Software und Internetverbindungen. Da FXCM keinen Einfluss auf die Signalstärke, den Empfang oder die Leitung durch das Internet, auf die Konfiguration Ihrer Anlage oder die Zuverlässigkeit des Anschlusses hat, können wir beim Handel über das Internet keine Verantwortung für Unterbrechungen, Verzerrungen oder Verzögerungen der Kommunikation übernehmen. FXCM hat Sicherungssysteme und Notfallpläne, um die Möglichkeit eines Systemversagens möglichst gering zu halten; unter anderem bieten wir unseren Kunden auch den Handel per Telefon an.

NNO-DEALING-DESK FOREX-AUSFÜHRUNGSMODELL

FXCM ermöglicht die Forex-Ausführung über ein Straight-Through-Processing oder über ein No-Dealing Forex-Ausführungsmodell. Mithilfe dieses Modells gibt FXCM seinen Kunden die über einen der Liquiditätsgeber von FXCM angebotenen bestmöglichen Kurse mit einer für jedes Währungspaar festgelegten Spanne weiter. Im Rahmen dieses Modells tritt FXCM hinsichtlich der Währungspaare nicht als Market Maker auf. Aus diesem Grund ist FXCM auf die Währungskalkulation externer Anbieter angewiesen. Obwohl dieses Modell die Effizienz und den Wettbewerb für die Marktpreisgestaltung erhöht, bestehen hinsichtlich der Liquidität bestimmte Beschränkungen, die sich auf die endgültige Ausführung Ihrer Order auswirken.

SLIPPAGE

FXCM ist bestrebt, ihren Kunden die besten Kurse zu bieten und alle Order zum gewünschten Kurs auszuführen. Es kann jedoch vorkommen, dass Order infolge von höherer Volatilität oder mehr Volumen Slippage unterliegen. Slippage entsteht in der Regel bei grundlegenden Nachrichtenereignissen oder in Zeiten begrenzter Liquidität.

Während solcher Zeiten können der Ordertyp, die geforderte Menge sowie spezielle Auftragsanweisungen Einfluss auf die Gesamtausführung haben, die Sie erhalten.

Beispiele für spezifische Ordertypen:

  • (Good Til Canceled – „GTC”): Aufträge, die bis zum Widerruf Gültigkeit besitzen. Ihr gesamter Auftrag wird bei Eingang zu dem/den nächsten verfügbaren Kurs(en) ausgeführt.
  • (Immediate or Cancel – „IOC”): Aufträge mit sofortiger Ausführung oder Löschung Ihr gesamter Auftrag oder ein Teil davon wird zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt und der Restbetrag wird gelöscht, wenn nicht genügend Liquidität zur sofortigen Ausführung Ihres Auftrags vorhanden ist.
  • Fill or Kill („FOK”) Order: Aufträge mit kompletter Ausführung oder Löschung: Der Auftrag muss komplett ausgeführt werden oder gar nicht.

Die Volatilität auf dem Markt kann zu Bedingungen führen, die die Auftragsausführung erschweren. Zum Beispiel kann sich der Kurs, den Sie bei der Ausführung Ihres Auftrags erhalten, aufgrund der Marktbewegungen um viele Pips von dem gewählten oder quotierten Kurs unterscheiden. In solchen Fällen strebt der Händler die Ausführung zu einem bestimmten Kurs an, aber im Bruchteil einer Sekunde hat sich der Markt zum Beispiel stark von diesem Kurs entfernt. Der Auftrag des Händlers würde dann zum nächsten verfügbaren Kurs für diesen speziellen Auftrag ausgeführt. Im FXCM-Ausführungsmodell für den Devisenhandel muss dann auch ausreichend Liquidität vorhanden sein, um alle Geschäfte zu jedwedem Kurs auszuführen.

FXCM stellt eine Anzahl an einfachen und fortgeschrittenen Auftragsarten bereit, die ihre Kunden bei der Minderung von Ausführungsrisiken unterstützen. Eine Möglichkeit zur Minderung der mit Slippage verbundenen Risiken ist die Funktion Markt-Bereich (Market Range) Max Deviation für die Benutzer der MT4) auf den Plattformen von FXCM. Die Funktion Markt-Bereich (Market Range) erlaubt Händlern, die Bandbreite des möglichen Slippage anzugeben, den sie bei einer Marktorder einzugehen bereit sind. Null bedeutet, dass kein Slippage erlaubt ist. Wenn der Trader einen Markt-Bereich (Market Range) von Null eingibt, dann beantragt er die Ausführung seines Auftrags nur zum gewählten oder quotierten Kurs, aber nicht zu irgendeinem anderen Kurs. Trader können eine größere Bandbreite von Slippage eingeben, um die Wahrscheinlichkeit der Ausführung ihrer Order zu erhöhen. In diesem Fall wird der Auftrag dann zum besten Kurs innerhalb der angegebenen Bandbreite ausgeführt. Ein Kunde gibt zum Beispiel an, dass er seinen Auftrag bis zu 2 Pip Abweichung von seinem beantragten Auftragskurs ausgeführt haben möchte. Das System würde dann den Auftrag des Kunden innerhalb der annehmbaren Bandbreite (in diesem Fall 2 Pip) ausführen, wenn ausreichend Liquidität vorhanden ist. Wenn der Auftrag nicht innerhalb der genannten Bandbreite ausgeführt werden kann, wird er gelöscht. Hinweis: Order mit Markt-Bereich geben nur negative Bandbreiten vor. Wenn es zum Zeitpunkt der Auftragsausführung einen günstigeren Kurs gibt, unterliegen Händler nicht den Einschränkungen der gewählten Bandbreite, wenn sie eine positive Kursverbesserung erreichen können.

Außerdem werden Stop-Order bei ihrer Auslösung Marktaufträge, die zum nächsten verfügbaren Marktkurs ausgeführt werden. Stop-Order garantieren die Ausführung, aber nicht einen bestimmten Kurs. Deshalb unterliegen Stop-Order je nach Marktbedingungen Slippage.

LIQUIDITÄT

Beim FX-Handel unter dem FXCM Dealing Desk Ausführungsmodell nimmt FXCM die Gegenpartei, der von Ihnen vorgenommenen Handelsaktivitäten, ein. Wenn die Gegenseite eingenommen wird, stellt FXCM die volle Liquidität für alle Währungspaare in diesem Modell. FXCM ist in der Lage eine automatische Orderausführung zur Verfügung zu stellen, durch ein Limitieren der maximalen Handelsgröße aller Trades bei 2 Millionen pro Trade.

Eine umfassende Liste von Spreads finden Sie unter www.fxcm.com/uk/advantages/forex-spreads-pricing/.

EXOTISCHE WÄHRUNGSPAARE

EUR/TRY USD/TRY TRY/JPY
USD/ZAR USD/MXN ZAR/JPY

Diese Devisenpaare gehen mit einem hohen Risiko einher, das ihnen eventuell nicht von vornherein innewohnt. Der Markt für diese Devisen besitzt sehr geringe Liquidität, die nur von einer oder wenigen externen Quellen gepflegt und bereitgestellt wird. Liquiditätsbedingte Probleme sind insbesondere die Unmöglichkeit, aufgrund von fehlender Markttätigkeit aus Positionen auszusteigen, Differenzen zwischen quotiertem und schließlich ausgeführtem Kurs oder eine Verzögerung bei der Ausführung, bis ein Counterpart für Ihre spezifische Transaktion gefunden wird. Angesichts dieser Umstände ist es unabdingbar, dass Händler diese Punkte vor einer Handelsentscheidung in Betracht ziehen. Wir raten allen Tradern deshalb dringend zu fortgeschrittenen Auftragsarten, um diese Risiken einzudämmen.

VERZÖGERUNG BEI DER AUSFÜHRUNG

Bei der Ausführung eines Auftrags können sich aus verschiedenen Gründen Verzögerungen ergeben, z.B. technische Probleme mit der Internetnetverbindung des Traders zu FXCM, eine Verzögerung der Auftragsbestätigung von einem Liquiditätsgeber oder unzureichende Liquidität für das Währungspaar, mit dem der Trader handeln möchte. Aufgrund der marktimmanenten Volatilität ist eine zuverlässig funktionierende Internetverbindung aufseiten des Traders unabdingbar. Unter gewissen Umständen wird die persönliche Internetverbindung des Traders zu den FXCM-Servern zeitweilig unterbrochen, etwa bei ungenügender Signalstärke von einer kabellosen oder Einwählverbindung. Eine Störung des Verbindungswegs kann manchmal zu Signalunterbrechungen führen und die FXCM Trading Station abschalten; dies führt wiederum zu Verzögerungen bei der Übertragung von Daten zwischen der Trading Station des Traders und dem FXCM-Server. Sie können Ihre Internetverbindung zum FXCM-Server mit einem Pingtest von Ihrem Computer aus prüfen.

ZURÜCKSETZEN VON ORDERN

Die Volatilität des Marktes schafft Bedingungen, die aufgrund einer extrem hohen Menge an Ordern deren Ausführung zu einem bestimmten Kurs erschweren. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Aufträge ausgeführt werden können, weicht der Geld-/Briefkurs, zu dem ein Counterpart zur Übernahme einer Position bereit ist, eventuell einige Pips ab.

Wenn der Liquiditätspool zur Ausführung einer Market-Range-Order (Mark-Bereich-Order, also innerhalb einer bestimmten Kursspanne) nicht ausreicht, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Für Limit-Entry- oder Limit-Order wird der Auftrag nicht ausgeführt, sondern zurückgesetzt, bis er ausgeführt werden kann. Je nach zugrunde liegender Tradingstrategie und Marktbedingungen kann einem Trader mehr an der Ausführung als am erzielten Kurs liegeng.

ERWEITERTE SPREADS

In bestimmten Fällen fallen die Spreads größer aus als gewöhnlich. Spreads sind eine Funktion der Marktliquidität; in Zeiten mit beschränkter Liquidität bei Markteröffnung oder zum Rollover um 17.00 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit (MEZ -6) weiten sich die Spreads eventuell aufgrund der Unsicherheit über die Kursrichtung oder der Zunahme an Marktvolatilität oder fehlender Marktliquidität aus. Bei Nachrichtenereignissen kann es vorkommen, dass sich die Spreads erheblich ausweiten, um die gewaltige Volatilität auf dem Markt zu kompensieren. Die größeren Spreads dauern womöglich nur wenige Sekunden oder aber einige Minuten an. FXCM empfiehlt Tradern dringend, beim Handel zu Nachrichtenereignissen besondere Umsicht walten zu lassen und stets ihre Kapitallage sowie einsetzbare Margin und Marktposition zu berücksichtigen. Größere Spreads können sich auf alle Positionen in einem Konto negativ auswirken, auch auf gehedgte Positionen (s. unten).

SCHWEBENDE ORDER

In Zeiten hoher Volumina kann es zu schwebenden Ordern kommen. Das bedeutet, dass eine Order sich in der Ausführung befindet, die Ausführung aber noch nicht bestätigt wurde. Der Auftrag wird rot hervorgehoben, und im Orderfenster erscheint in der Statusspalte „ausgeführt” oder „in Bearbeitung”. In diesen Fällen befindet sich der Auftrag in der Ausführung, gilt aber als schwebend, bis FXCM die Bestätigung vom Liquiditätsgeber erhält, dass der quotierte Kurs noch verfügbar ist. Bei hohen Handelsvolumina können Warteschlangen bei der Bearbeitung von Ordern entstehen. Ein Anstieg an Auftragseingängen kann mitunter dazu führen, dass sich die Bestätigung der Liquiditätsgeber bei einigen Aufträgen verzögert.

Je nach platziertem Auftrag führt dies zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn eine Market-Range-Order nicht innerhalb der genannten Kursspanne erfüllt werden kann oder die Verzögerung vorbei ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Bei Aufträgen mit festen Kursangaben (At Market Orders) wird versucht, den Auftrag zum nächstbesten verfügbaren Kurs auf dem Markt auszuführen. In beiden Fällen zeigt das Orderfenster in der Statusspalte normalerweise „executed” (ausgeführt) oder „processing” (in Bearbeitung). Es dauert einfach ein paar Augenblicke, bis der Handel im Fenster („Offene Positionens”) erscheint. Je nach Auftragsart wurde die Position in der Tat ausgeführt, und die Verzögerung ergibt sich lediglich aus dem starken Internet Traffic.

Denken Sie daran, dass eine Order jeweils nur einmal eingegeben werden muss. Mehrere Eingaben für dieselbe Order können zur Verlangsamung des Computers, Sperrung des Computers sowie zum unbeabsichtigten Öffnen nicht gewünschter Positionen führen.

Wenn Sie die FXCM Trading Station zur Verwaltung Ihres Kontos nicht aufrufen können, wenden Sie sich bitte direkt an das Trading Desk unter Telefon +1 212-201-7300, oder besuchen Sie www.fxcm.com/de/, wo Sie weitere Kontaktinformationen erhalten.

GRAU UNTERLEGTE KURSE

Grau unterlegte Kursangaben treten dann auf, wenn die Liquiditätsgeber für Devisen, die FXCM ihre Kurse mitteilen, nicht aktiv an der Schaffung eines Marktes für ein bestimmtes Devisenpaar beteiligt sind und die Liquidität deshalb abnimmt. FXCM setzt Kurse nicht absichtlich auf grau; es kann jedoch aufgrund einer unterbrochenen Verbindung zu einem Liquiditätsgeber oder aufgrund einer Meldung, die den Markt in dramatischer Weise beeinflusst und zu einer Beschränkung der Liquidität führt, zu einem starken Spreadunterschied kommen. Diese graue Unterlegung von Kursen oder breiteren Spreads kann zu Margin Calls auf dem Konto eines Händlers führen. Wenn eine Order für ein Devisenpaar platziert wird, das von grauen Kursen betroffen ist, dann blinkt G/V vorübergehend auf null, bis das Paar einen handelbaren Kurs hat und das System die G/V-Bilanz errechnen kann.

Hedging

Beim Hedging kann ein Trader gleichzeitig sowohl eine Kauf- als auch eine Verkaufsposition für ein Währungspaar halten. Trader können den Markt betreten, ohne eine bestimmte Richtung für ein Währungspaar auszuwählen. Obwohl Hedging künftige Verluste abfedern oder eingrenzen kann, bietet es keinen Schutz gegen künftige Verluste im Allgemeinen. Auf dem Devisenmarkt kann ein Trader sich komplett für die Menge, aber nicht für den Kurs absichern. Das liegt in der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs oder dem Spread begründet. Für FXCM Kunden die Margin einer Seite (der größeren Seite) der gehegdten Position erforderlich. Marginbedingungen können jederzeit über das Fenster Kursangaben (einfach) abgerufen werden. Auch wenn die Möglichkeit des Hedging verlockend ist, sollten sich Trader stets der Faktoren bewusst sein, die Hedging-Positionen beeinflussen können.

ABNEHMENDE MARGIN

Auch wenn ein Konto durch Hedging vollständig abgesichert ist, kann es zu einem Margin Call kommen, da die verbleibende Margin im Falle einer Erhöhung der Spreads abnimmt. Reicht die verbleibende Margin zur Beibehaltung offener Positionen nicht aus, kann für das Konto ein Margin Call ausgelöst werden, bei dem sämtliche offenen Positionen vom Konto liquidiert werden. Auch wenn die Beibehaltung einer Long- und einer Shortposition beim Trader den Eindruck erweckt, dass er den Marktbewegungen im Falle unzureichender Margins und hoher Spreads nur in begrenztem Maße ausgesetzt ist, so kann dies dennoch einen Margin Call für alle Positionen zur Folge haben.

ROLLOVER-KOSTEN

Unter „Rollover” versteht man das gleichzeitige Schließen und Eröffnen einer Position zu einer bestimmten Tageszeit, wodurch die Bezahlung und Übertragung der gekauften Währung vermieden werden soll. Dieser Begriff bezieht sich auch auf die einem Konto entweder berechneten oder gutgeschriebenen Zinsen für Positionen, die „über Nacht”, d.h. nach 17 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit (MEZ -6) auf den Plattformen von FXCM gehalten werden. Die Zeit, zu der Positionen geschlossen und neu geöffnet und die Rollover-Gebühr belastet oder gutgeschrieben wird, nennt man gewöhnlich Trade Roll Over (TRO). Wichtiger Hinweis: Rollover-Gebühren sind höher als Rolloverzugänge. Wenn alle Positionen in einem Konto gesichert sind, kann das Konto aufgrund des Spreads zum Zeitpunkt des Rollovers auch dann Verlusten ausgesetzt sein, wenn die Nettoposition insgesamt ausgeglichen ist. Spreads während eines Rollovers können im Vergleich zu anderen Zeiten größer sein, weil die Liquiditätsgeber vorübergehend offline sind, um die Transaktionen des Tages abzuwickeln.

WECHSELKURSSCHWANKUNGEN (PIP-KOSTEN)

Wechselkursschwankungen, auch als Pip-Kosten bezeichnet, sind definiert als der Wert einer Pip-Bewegung für ein bestimmtes Währungspaar. Diese Kosten sind der Währungsbetrag, der mit jeder Pip-Bewegung des Kurses des Währungspaares gewonnen oder verloren wird. Angegeben werden diese Kosten in der Währung des Kontos, auf dem das betreffende Paar gehandelt wird. Auf den Plattformen von FXCM können Pip-Kosten für alle Währungspaare angezeigt werden, indem „View”, gefolgt von „Dealing Views” ausgewählt und anschließend das Kontrollkästchen neben „Simple Rates” aktiviert wird. Ist die Option „Simple Rates” bereits aktiviert, so können die Kursangaben in der einfachen Ansicht durch Klicken auf die Registerkarte „Simple Dealing Rates” im Fenster „Dealing Rates” angezeigt werden. Anschließend werden die Pip-Kosten in der rechten Seite der Ansicht „Simple Rates” angezeigt.

INVERSE SPREADS

Über FXCM handeln Sie mit Kurseingaben, die von mehreren Liquiditätsgebern bereitgestellt werden. In seltenen Fällen wird diese Eingabe unterbrochen. Diese Störung dauert möglicherweise nur einen kurzen Augenblick, doch dann kommt es zu einer Umkehrung der Spreads. In diesen seltenen Fällen rät FXCM ihren Kunden, keine At Market Order zu platzieren. Auch wenn es verlockend erscheint, einen „kostenlosen Handel” zu platzieren, sollten Sie beachten, dass die Kurse nicht echt sind und die tatsächliche Ausführung viele Pips vom angezeigten Kurs entfernt sein kann. Bei der Ausführung von Trades zu Kursen, die nicht von den Liquiditätsgebern von FXCM zur Verfügung gestellt werden, behält sich FXCM das Recht vor, solche Trades zu stornieren, da sie als nicht gültig betrachtet werden. Durch die Platzierung von Market-Range-Ordern oder den Verzicht auf Handel in diesen Augenblicken können Händler die mit den beschriebenen Situationen einhergehenden Risiken vermeiden.

AUSFÜHRUNG AN FEIERTAGEN/AM WOCHENENDE

GESCHÄFTSZEITEN DES TRADING DESK

Die offiziellen Geschäftszeiten des Handelsbüros (Trading Desk) sind Sonntag, 17.15 Uhr bis Freitag, 16.55 Uhr (jeweils amerikanische Ostküstenzeit, ET = MEZ -6) Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass früher platzierte Order bis 17.00 Uhr (ET) ausgeführt werden und dass Händler, die zwischen 16.55 und 17.00 Uhr ET Trades platzieren, schwebende Aufträge eventuell nicht stornieren können. Sollte eine GTC-Marktorder genau bei Marktschluss platziert werden, besteht die Möglichkeit, dass diese erst bei Öffnung des Marktes am Sonntag ausgeführt wird. Seien Sie beim Handel rund um die Schließung des Marktes am Freitag vorsichtig und lassen Sie alle hier genannten Informationen in Ihre Handelsentscheidungen einfließen.

Die Öffnungs- und Schlusszeiten können vom Trading Desk geändert werden, weil es von den Kursen abhängig ist, die die Liquiditätsgeber bei FXCM bieten. Außerhalb dieser Zeiten haben die meisten großen Banken und Finanzzentren der Welt geschlossen. Weil am Wochenende keine Liquidität und kein Volumen zur Verfügung stehen, sind zu diesen Zeiten keine Ausführungen und keine Weitergabe von Kursinformationen möglich.

KURSAKTUALISIERUNGEN VOR ÖFFNUNG

Kurz vor Öffnung nimmt das Trading Desk eine Aktualisierung der Kurse vor, um aktuelle Marktkurse zu berücksichtigen. Zu diesem Zeitpunkt werden über das Wochenende gehaltene Trades und Order ausgeführt. Eingehende Kurse sind während dieses Zeitraums für neue Marktorder nicht ausführbar. Nach der Öffnung können Händler neue Trades platzieren und bestehende Trades stornieren oder ändern.

KURSLÜCKEN

Die Anfangskurse am Sonntag können, müssen aber nicht den Schlusskursen von Freitag entsprechen. Manchmal ähneln die Anfangskurse am Sonntag den Schlusskursen vom Freitag. Manchmal besteht zwischen den Schlusskursen am Freitag und den Anfangskursen am Sonntag ein beträchtlicher Unterschied. Diese Lücke kann infolge wichtiger Nachrichten oder wirtschaftlicher Ereignisse auftreten, die die Ansicht des Marktes hinsichtlich des Werts einer Währung beeinflussen. Trader, die über das Wochenende Positionen oder Order halten, müssen sich über die Möglichkeit von Kurslücken im Klaren sein.

ORDERAUSFÜHRUNG

Limit-Order werden oft zum beantragten Kurs oder besser ausgeführt. Wenn der beantragte Kurs auf dem Markt nicht verfügbar ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Sollte der für eine Stop-Order beantragte Kurs bei Marktöffnung am Sonntag erzielt werden, dann wird die Order zu einer Market Order. Limit-Entry-Order werden genauso ausgeführt wie Limit-Order. Stop-Entry-Order werden genauso ausgeführt wie Stop-Order.

WOCHENENDRISKIO

Trader, die mit einer extremen Marktvolatilität am Wochenende und Kurslücken rechnen oder für die das Wochenendrisiko nicht zu ihrem Handelsstil passt, können ihre Order und Positionen einfach vor dem Wochenende schließen. Es ist unabdingbar, dass Händler, die über das Wochenende offene Positionen halten, verstehen, dass möglicherweise wirtschaftliche Ereignisse und Nachrichten den Wert ihrer zugrunde liegenden Positionen beeinflussen. Aufgrund der auf den Märkten herrschenden Volatilität ist es nicht ungewöhnlich, dass Kurse sich von der Marktschließung bis zur Marktöffnung um einige Pip verändert haben. Wir fordern alle Händler dazu auf, dies vor Handelsentscheidungen zu berücksichtigen.

MARGIN CALLS UND LIQUIDATIONEN

Die Idee des Handels auf Margin besteht darin, dass Ihre Margin als Sicherheitsleistung für den größeren fiktiven Wert Ihrer Position dient. Mithilfe des Margin Trading können Händler Positionen halten, die viel höher sind als der tatsächliche Kontowert. Die Trading Station von FXCM verfügt über Margin Verwaltungsfunktionen, die einen Handel mit Hebel ermöglichen. Natürlich geht der Handel auf Margin mit Risiken einher, da ein hoher Hebel sowohl für als auch gegen Sie arbeiten kann. Falls Positionen überhebelt sind und/oder Handelsverluste entstehen, sodass das vorhandene Eigenkapital nicht ausreicht um die zu hinterlegende Margin für offene Positionen aufzubringen und die Verfügbare Margin des Kontos unter Null fällt, so erfolgt ein Margin Call und alle offenen Positionen werden automatisch geschlossen (liquidiert).

Bitte beachten Sie, dass, wenn die genutzte Margins Ihr Konto unter Null fallen lässt, alle offenen Positionen geschlossen werden. Das Liquidationsverfahren ist als vollständig elektronisch designiert.

Es wird dringend empfohlen, dass Kunden zu jeder Zeit ausreichend Kapital zur Erfüllung der Marginanforderungen auf Ihrem Konto bereithalten. Margin-Anforderungen können basierend auf der Kontogröße, gleichzeitig offenen Positionen, Trading-Stil, Marktbedingungen und im Ermessen von FXCM geändert werden.

Obwohl die Margin Call-Funktion zum Schließen von Positionen eingerichtet wurde, wenn das auf dem Konto vorhandene Kapital unter die Marginvorgaben rutscht, gibt es auch Fälle, bei denen zum genauen Kurs des Margin Calls keine Liquidität vorhanden ist. Demzufolge kann die Kapitalmenge zum Zeitpunkt der Orderausführung unter die Marginvorgaben, ja sogar bis auf einen negativen Betrag fallen. Dies trifft insbesondere auf Marktlücken oder volatile Zeiten zu. FXCM empfiehlt, dass Händler Stop Order zur Eingrenzung von Abwärtsrisiken einsetzen, statt sich auf den Margin Call als letzte Notbremse zu verlassen.

METATRADER 4

Wir weisen daraufhin, dass für die Benutzer von MT4 andere Margin Call-Maßnahmen gelten. Wenn auf dem Konto ein Margin Call ausgelöst wird, werden einzelne Positionen liquidiert, bis das verbleibende Kapital zur Stützung der bestehenden Position(en) ausreicht. Bei der Entscheidung, welche Positionen im Einzelnen liquidiert werden sollen, wird die größte Verlustposition zuerst geschlossen.

PREISFINDUNG NACH CHARTS IM VERGLEICH ZU PREISEN AUF DER PLATTFORM

Es ist wichtig, zwischen indikativen (in Charts angezeigten) und ausführbaren Kursen (die auf der FXCM Trading Station angezeigt werden) zu unterscheiden. Indikative Kurse sind solche Kurse, die einen Hinweis auf die Marktkurse geben und den Prozentsatz, um den sie sich ändern. Diese Kurse werden von Angaben Dritter wie beispielsweise Banken oder Clearingunternehmen abgeleitet und enthalten zum Teil Informationen darüber, woher die Kurse der Liquiditätsgeber von FXCM stammen. Indikative Kurse sind in der Regel den Handelskursen sehr ähnlich. Indikative Kurse geben jedoch nur einen Hinweis darauf, wo sich der Markt befindet. Ausführbare Kurse sorgen für eine bessere Ausführung und senken somit die Transaktionskosten. Aufgrund der Tatsache, dass der Spot Forex-Markt keine zentrale Börse hat, an der alle Transaktionen stattfinden, kann jeder Forex-Händler geringfügig unterschiedliche Kurse anbieten. Aus diesem Grund handelt es sich bei Kursen, die von einem Chartanbieter zur Verfügung gestellt werden, der nicht den Kursfeed des Market Maker verwendet, um „indikative” Kurse, die nicht notwendigerweise den tatsächlichen Handelskursen entsprechen, zu denen Trades ausgeführt werden können.

MOBILE TRADING-PLATTFORM

Es gibt eine Reihe von Risiken, die mit mobiler Trading-Technologie einhergehen, so etwa die Verdopplung von Auftragsanweisungen, die Latenz der genannten Kurse sowie weitere Probleme, die auf die mobile Konnektivität zurückzuführen sind. Die auf der mobilen Plattform angegebenen Kurse sind nur ein Hinweis auf die ausführbaren Kurse und spiegeln eventuell nicht den tatsächlichen Ausführungskurs des Auftrags wider.

Mobile TS II benutzt öffentliche Kommunikationsnetze zur Übertragung von Nachrichten. FXCM haftet nicht für Umstände, in denen Ihnen aufgrund von Übertragungsproblemen im Netz oder anderen Problemen, auf die FXCM keinen direkten Einfluss hat, Verzögerungen bei einer Kursquotierung entstehen oder Sie an einem Handel gehindert werden. Übertragungsprobleme sind insbesondere die Stärke des Mobilfunksignals, Latenz auf Zellebene oder sonstige Probleme, die zwischen Ihnen und einem Internet Service Provider, einer Telefongesellschaft oder einem anderen Dienstanbieter auftreten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass einige Funktionen der FXCM Trading Station auf der FXCM Mobile Trading Station nicht verfügbar sind. Wesentliche Unterschiede sind insbesondere begrenzte Charting-Pakete, die täglichen Zinsübertragungen sowie die Marginvorgaben für die Weiterführung Ihrer Finanzinstrumente erscheinen nicht. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit den Funktionen der FXCM Mobile Trading Station vertraut zu machen, bevor Sie mit einem tragbaren Gerät ein Live-Konto verwalten.

TS MOBILE TABLET-ANWENDUNG

Die Webplattform der Trading Station von FXCM wurde abgeändert, damit sie auf mobilen Geräten und Tablet-Geräten laufen kann. Die mobile Plattform heißt Trading Station Mobile. Mit Ausnahme von OCO (One-Cancels-Other)-Ordern, besitzt die Trading Station Mobile für Tablet-Geräten dieselben Handelsfunktionen wie die Trading Station Web. Dieselben Konnektivitätsrisiken, die oben bei unserer Mobile TS II beschrieben wurden, gelten auch für Anwendungen für den Handel auf Tablet-Geräten.

Handelsrisiken bei der Forex-Ausführung mit dem Dealing-Desk

INVESTMENTS MIT HOHEM RISIKO

Der Handel mit Devisen auf Margin ist mit einem hohen Risiko behaftet und daher eventuell nicht für jeden Anleger geeignet. Bevor Sie sich für den Handel mit den von Forex Capital Markets („FXCM”) angebotenen Produkten entscheiden, sollten Sie Ihre Anlageziele, Ihre Finanzlage, Ihre Bedürfnisse und Anlageerfahrung sorgfältig abwägen. FXCM bietet Empfehlungen allgemeiner Natur, die nicht auf Ihre individuellen Ziele, finanzielle Situation oder Anforderungen eingehen. Der Inhalt dieser Website ist nicht als persönliche Anlageberatung auszulegen. Ihr Verluste können Ihr eingesetztes Kapital übersteigen. Sie sollten alle Risiken kennen, die mit dem Handel auf Margin einhergehen. FXCM empfiehlt Ihnen die Beratung durch einen unabhängigen Anlageberater.

MARKTMEINUNGEN VON FXCM

Meinungen, aktuelle Meldungen, Recherchen, Analysen, Kurse oder sonstige auf dieser Website enthaltenen Informationen verstehen sich als allgemeine Stellungnahmen zum Marktgeschehen und dienen nicht als Anlageberatung. FXCM übernimmt keine Haftung für Verluste oder Schäden, insbesondere Gewinnverluste, die eventuell direkt oder indirekt aus dem Gebrauch von derartigen Informationen oder in dem Vertrauen darauf entstanden sind.

RISIKEN DES INTERNETHANDELS

Die Benutzung eines internetbasierten Handelssystems zur Ausführung von Transaktionen ist mit Risiken verbunden, insbesondere das Versagen von Hardware, Software und Internetverbindungen. Da FXCM keinen Einfluss auf die Signalstärke, den Empfang oder die Leitung durch das Internet, auf die Konfiguration Ihrer Anlage oder die Zuverlässigkeit des Anschlusses hat, können wir beim Handel über das Internet keine Verantwortung für Unterbrechungen, Verzerrungen oder Verzögerungen der Kommunikation übernehmen. FXCM hat Sicherungssysteme und Notfallpläne, um die Möglichkeit eines Systemversagens möglichst gering zu halten; unter anderem bieten wir unseren Kunden auch den Handel per Telefon an.

DAS DEALING DESK FOREX AUSFÜHRUNGSMODELL

FXCM bietet fernerhin Forex-Ausführung via Dealing Desk Ausführungsmodell an. In diesem Modell ist es möglich, dass die Vergütung von FXCM nicht auf ein Aufschlag begrenzt ist, und unsere Interessen können in direktem Konflikt mit Ihren Interessen stehen. Durch das gemeinsame Eingehen von Trades mit Ihnen, geht FXCM zusätzliche Marktrisiken ein. FXCM behält sich vor, effektive Schritte zu unternehmen, um diese Marktrisiken zu vermeiden, und kann nach alleinigem Ermessen und ohne vorherige Zustimmung Ihrerseits, Ihr Konto unserem NDD Ausführungsangebot unterstellen. FXCM ist außerdem berechtigt, Ihr Konto auf das No Dealing Desk (NDD) Angebot umzustellen, falls der Saldo Ihres Kontos das Maximum von 20.000 der Währungseinheiten, in denen Ihr Konto geführt wird, überschreitet. Der Saldo ist das Guthaben auf Ihrem Konto plus schwebendem G/V Ihrer offenen Positionen.

Dealing Desk FOREX-Ausführung und Rating wird nicht an einer Börse durchgeführt. FXCM agiert bei diesen Transaktionen als eine Gegenpartei, und agiert daher als Käufer, wenn Sie verkaufen, und als Verkäufer, wenn Sie kaufen. Als Ergebnis hieraus könnten die Interessen von FXCM in Konflikt mit Ihren Interessen stehen. Wenn nicht in Ihrem schriftlichen Vertrag oder anderen schriftlichen Dokumenten anderweitig spezifiziert, bestimmt FXCM die Kurse, zu denen es Ihnen Trades anbietet. Die von FXCM angebotenen Kurse sind möglicherweise nicht die besten verfügbaren Kurse, und es ist möglich, dass FXCM verschiedenen Kunden verschiedene Preise anbietet. Sollte FXCM sich entscheiden, die eigene Trading-Belastung nicht abzudecken, sollte Ihnen bewusst sein, dass FXCM mehr Geld verdient, falls der Markt sich gegen Sie stellt.

FXCM gibt keine Garantie, dass die Kurse oder Spreads immer günstigere Konditionen unter einem Ausführungsmodell im Vergleich mit dem Anderen aufweisen. Kunden sollten daher viele Faktoren berücksichtigen, um abzuwägen welches Orderausführungsmodell ihren Anforderungen entspricht (wie Interessenkonflikt, Tradingstil oder - strategie).

AUD/JPY EUR/AUD EUR/JPY GBP/CHF NZD/JPY USD/JPY
AUD/NZD EUR/CAD EUR/NZD GBP/JPY NZD/USD
AUD/USD EUR/CHF EUR/USD GBP/NZD USD/CAD
CAD/JPY EUR/GBP GBP/AUD GBP/USD USD/CHF

SLIPPAGE

FXCM ist bestrebt, ihren Kunden die besten Kurse zu bieten und alle Order zum gewünschten Kurs auszuführen. Es kann jedoch vorkommen, dass Order infolge von höherer Volatilität oder mehr Volumen Slippage unterliegen. Slippage entsteht in der Regel bei grundlegenden Nachrichtenereignissen oder in Zeiten begrenzter Liquidität.

Während solcher Zeiten können der Ordertyp, die geforderte Menge sowie spezielle Auftragsanweisungen Einfluss auf die Gesamtausführung haben, die Sie erhalten.

Beispiele für spezifische Ordertypen:

  • (Good Til Canceled – „GTC”): Aufträge, die bis zum Widerruf Gültigkeit besitzen. Ihr gesamter Auftrag wird bei Eingang zu dem/den nächsten verfügbaren Kurs(en) ausgeführt.
  • (Immediate or Cancel – „IOC”): Aufträge mit sofortiger Ausführung oder Löschung Ihr gesamter Auftrag oder ein Teil davon wird zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt und der Restbetrag wird gelöscht, wenn nicht genügend Liquidität zur sofortigen Ausführung Ihres Auftrags vorhanden ist.
  • Fill or Kill („FOK”) Order: Aufträge mit kompletter Ausführung oder Löschung: Der Auftrag muss komplett ausgeführt werden oder gar nicht.

Die Volatilität auf dem Markt kann zu Bedingungen führen, die die Auftragsausführung erschweren. Zum Beispiel kann sich der Kurs, den Sie bei der Ausführung Ihres Auftrags erhalten, aufgrund der Marktbewegungen um viele Pips von dem gewählten oder quotierten Kurs unterscheiden. In solchen Fällen strebt der Händler die Ausführung zu einem bestimmten Kurs an, aber im Bruchteil einer Sekunde hat sich der Markt zum Beispiel stark von diesem Kurs entfernt. Der Auftrag des Händlers würde dann zum nächsten verfügbaren Kurs für diesen speziellen Auftrag ausgeführt. Im FXCM-Ausführungsmodell für den Devisenhandel muss dann auch ausreichend Liquidität vorhanden sein, um alle Geschäfte zu jedwedem Kurs auszuführen.

FXCM stellt eine Anzahl an einfachen und fortgeschrittenen Auftragsarten bereit, die ihre Kunden bei der Minderung von Ausführungsrisiken unterstützen. Eine Möglichkeit zur Minderung der mit Slippage verbundenen Risiken ist die Funktion Markt-Bereich (Market Range) Max Deviation für die Benutzer der MT4) auf den Plattformen von FXCM. Die Funktion Markt-Bereich (Market Range) erlaubt Händlern, die Bandbreite des möglichen Slippage anzugeben, den sie bei einer Marktorder einzugehen bereit sind. Null bedeutet, dass kein Slippage erlaubt ist. Wenn der Trader einen Markt-Bereich (Market Range) von Null eingibt, dann beantragt er die Ausführung seines Auftrags nur zum gewählten oder quotierten Kurs, aber nicht zu irgendeinem anderen Kurs. Trader können eine größere Bandbreite von Slippage eingeben, um die Wahrscheinlichkeit der Ausführung ihrer Order zu erhöhen. In diesem Fall wird der Auftrag dann zum besten Kurs innerhalb der angegebenen Bandbreite ausgeführt. Ein Kunde gibt zum Beispiel an, dass er seinen Auftrag bis zu 2 Pip Abweichung von seinem beantragten Auftragskurs ausgeführt haben möchte. Das System würde dann den Auftrag des Kunden innerhalb der annehmbaren Bandbreite (in diesem Fall 2 Pip) ausführen, wenn ausreichend Liquidität vorhanden ist. Wenn der Auftrag nicht innerhalb der genannten Bandbreite ausgeführt werden kann, wird er gelöscht. Hinweis: Order mit Markt-Bereich geben nur negative Bandbreiten vor. Wenn es zum Zeitpunkt der Auftragsausführung einen günstigeren Kurs gibt, unterliegen Händler nicht den Einschränkungen der gewählten Bandbreite, wenn sie eine positive Kursverbesserung erreichen können.

Außerdem werden Stop-Order bei ihrer Auslösung Marktaufträge, die zum nächsten verfügbaren Marktkurs ausgeführt werden. Stop-Order garantieren die Ausführung, aber nicht einen bestimmten Kurs. Deshalb unterliegen Stop-Order je nach Marktbedingungen Slippage.

LIQUIDITÄT

Beim FX-Handel unter dem FXCM Dealing Desk Ausführungsmodell nimmt FXCM die Gegenpartei, der von Ihnen vorgenommenen Handelsaktivitäten, ein. Wenn die Gegenseite eingenommen wird, stellt FXCM die volle Liquidität für alle Währungspaare in diesem Modell. FXCM ist in der Lage eine automatische Orderausführung zur Verfügung zu stellen, durch ein Limitieren der maximalen Handelsgröße aller Trades bei 2 Millionen pro Trade.

VERZÖGERUNG BEI DER AUSFÜHRUNG

Bei der Ausführung eines Auftrags können sich aus verschiedenen Gründen Verzögerungen ergeben, z.B. technische Probleme mit der Internetnetverbindung des Traders zu FXCM, eine Verzögerung der Auftragsbestätigung von einem Liquiditätsgeber oder unzureichende Liquidität für das Währungspaar, mit dem der Trader handeln möchte. Aufgrund der marktimmanenten Volatilität ist eine zuverlässig funktionierende Internetverbindung aufseiten des Traders unabdingbar. Unter gewissen Umständen wird die persönliche Internetverbindung des Traders zu den FXCM-Servern zeitweilig unterbrochen, etwa bei ungenügender Signalstärke von einer kabellosen oder Einwählverbindung. Eine Störung des Verbindungswegs kann manchmal zu Signalunterbrechungen führen und die FXCM Trading Station abschalten; dies führt wiederum zu Verzögerungen bei der Übertragung von Daten zwischen der Trading Station des Traders und dem FXCM-Server. Sie können Ihre Internetverbindung zum FXCM-Server mit einem Pingtest von Ihrem Computer aus prüfen.

ZURÜCKSETZEN VON ORDERN

ie Volatilität des Marktes schafft Bedingungen, die aufgrund einer extrem hohen Menge an Ordern deren Ausführung zu einem bestimmten Kurs erschweren. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Aufträge ausgeführt werden können, weicht der Geld-/Briefkurs, zu dem ein Counterpart zur Übernahme einer Position bereit ist, eventuell einige Pips ab.

Wenn der Liquiditätspool zur Ausführung einer Market-Range-Order (Mark-Bereich-Order, also innerhalb einer bestimmten Kursspanne) nicht ausreicht, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Für Limit-Entry- oder Limit-Order wird der Auftrag nicht ausgeführt, sondern zurückgesetzt, bis er ausgeführt werden kann. Je nach zugrunde liegender Tradingstrategie und Marktbedingungen kann einem Trader mehr an der Ausführung als am erzielten Kurs liegeng.

ERWEITERTE SPREADS

In bestimmten Fällen fallen die Spreads größer aus als gewöhnlich. Spreads sind eine Funktion der Marktliquidität; in Zeiten mit beschränkter Liquidität bei Markteröffnung oder zum Rollover um 17.00 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit (MEZ -6) weiten sich die Spreads eventuell aufgrund der Unsicherheit über die Kursrichtung oder der Zunahme an Marktvolatilität oder fehlender Marktliquidität aus. Bei Nachrichtenereignissen kann es vorkommen, dass sich die Spreads erheblich ausweiten, um die gewaltige Volatilität auf dem Markt zu kompensieren. Die größeren Spreads dauern womöglich nur wenige Sekunden oder aber einige Minuten an. FXCM empfiehlt Tradern dringend, beim Handel zu Nachrichtenereignissen besondere Umsicht walten zu lassen und stets ihre Kapitallage sowie einsetzbare Margin und Marktposition zu berücksichtigen. Größere Spreads können sich auf alle Positionen in einem Konto negativ auswirken, auch auf gehedgte Positionen (s. unten).

SCHWEBENDE ORDER

In Zeiten hoher Volumina kann es zu schwebenden Ordern kommen. Das bedeutet, dass eine Order sich in der Ausführung befindet, die Ausführung aber noch nicht bestätigt wurde. Der Auftrag wird rot hervorgehoben, und im Orderfenster erscheint in der Statusspalte „ausgeführt” oder „in Bearbeitung”. In diesen Fällen befindet sich der Auftrag in der Ausführung, gilt aber als schwebend, bis FXCM die Bestätigung vom Liquiditätsgeber erhält, dass der quotierte Kurs noch verfügbar ist. Bei hohen Handelsvolumina können Warteschlangen bei der Bearbeitung von Ordern entstehen. Ein Anstieg an Auftragseingängen kann mitunter dazu führen, dass sich die Bestätigung der Liquiditätsgeber bei einigen Aufträgen verzögert.

Je nach platziertem Auftrag führt dies zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn eine Market-Range-Order nicht innerhalb der genannten Kursspanne erfüllt werden kann oder die Verzögerung vorbei ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Bei Aufträgen mit festen Kursangaben (At Market Orders) wird versucht, den Auftrag zum nächstbesten verfügbaren Kurs auf dem Markt auszuführen. In beiden Fällen zeigt das Orderfenster in der Statusspalte normalerweise „executed” (ausgeführt) oder „processing” (in Bearbeitung). Es dauert einfach ein paar Augenblicke, bis der Handel im Fenster („Offene Positionens”) erscheint. Je nach Auftragsart wurde die Position in der Tat ausgeführt, und die Verzögerung ergibt sich lediglich aus dem starken Internet Traffic.

Denken Sie daran, dass eine Order jeweils nur einmal eingegeben werden muss. Mehrere Eingaben für dieselbe Order können zur Verlangsamung des Computers, Sperrung des Computers sowie zum unbeabsichtigten Öffnen nicht gewünschter Positionen führen.

Wenn Sie die FXCM Trading Station zur Verwaltung Ihres Kontos nicht aufrufen können, wenden Sie sich bitte direkt an das Trading Desk unter Telefon +1 212-201-7300, oder besuchen Sie www.fxcm.com/de/, wo Sie weitere Kontaktinformationen erhalten.

GRAU UNTERLEGTE KURSE

Grau unterlegte Kursangaben treten dann auf, wenn die Liquiditätsgeber für Devisen, die FXCM ihre Kurse mitteilen, nicht aktiv an der Schaffung eines Marktes für ein bestimmtes Devisenpaar beteiligt sind und die Liquidität deshalb abnimmt. FXCM setzt Kurse nicht absichtlich auf grau; es kann jedoch aufgrund einer unterbrochenen Verbindung zu einem Liquiditätsgeber oder aufgrund einer Meldung, die den Markt in dramatischer Weise beeinflusst und zu einer Beschränkung der Liquidität führt, zu einem starken Spreadunterschied kommen. Diese graue Unterlegung von Kursen oder breiteren Spreads kann zu Margin Calls auf dem Konto eines Händlers führen. Wenn eine Order für ein Devisenpaar platziert wird, das von grauen Kursen betroffen ist, dann blinkt G/V vorübergehend auf null, bis das Paar einen handelbaren Kurs hat und das System die G/V-Bilanz errechnen kann.

HEDGING

Beim Hedging kann ein Trader gleichzeitig sowohl eine Kauf- als auch eine Verkaufsposition für ein Währungspaar halten. Trader können den Markt betreten, ohne eine bestimmte Richtung für ein Währungspaar auszuwählen. Obwohl Hedging künftige Verluste abfedern oder eingrenzen kann, bietet es keinen Schutz gegen künftige Verluste im Allgemeinen. Auf dem Devisenmarkt kann ein Trader sich komplett für die Menge, aber nicht für den Kurs absichern. Das liegt in der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs oder dem Spread begründet. Für FXCM Kunden die Margin einer Seite (der größeren Seite) der gehegdten Position erforderlich. Marginbedingungen können jederzeit über das Fenster Kursangaben (einfach) abgerufen werden. Auch wenn die Möglichkeit des Hedging verlockend ist, sollten sich Trader stets der Faktoren bewusst sein, die Hedging-Positionen beeinflussen können.

ABNEHMENDE MARGIN

Auch wenn ein Konto durch Hedging vollständig abgesichert ist, kann es zu einem Margin Call kommen, da die verbleibende Margin im Falle einer Erhöhung der Spreads abnimmt. Reicht die verbleibende Margin zur Beibehaltung offener Positionen nicht aus, kann für das Konto ein Margin Call ausgelöst werden, bei dem sämtliche offenen Positionen vom Konto liquidiert werden. Auch wenn die Beibehaltung einer Long- und einer Shortposition beim Trader den Eindruck erweckt, dass er den Marktbewegungen im Falle unzureichender Margins und hoher Spreads nur in begrenztem Maße ausgesetzt ist, so kann dies dennoch einen Margin Call für alle Positionen zur Folge haben.

ROLLOVER-KOSTEN

Unter „Rollover” versteht man das gleichzeitige Schließen und Eröffnen einer Position zu einer bestimmten Tageszeit, wodurch die Bezahlung und Übertragung der gekauften Währung vermieden werden soll. Dieser Begriff bezieht sich auch auf die einem Konto entweder berechneten oder gutgeschriebenen Zinsen für Positionen, die „über Nacht”, d.h. nach 17 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit (MEZ -6) auf den Plattformen von FXCM gehalten werden. Die Zeit, zu der Positionen geschlossen und neu geöffnet und die Rollover-Gebühr belastet oder gutgeschrieben wird, nennt man gewöhnlich Trade Roll Over (TRO). Wichtiger Hinweis: Rollover-Gebühren sind höher als Rolloverzugänge. Wenn alle Positionen in einem Konto gesichert sind, kann das Konto aufgrund des Spreads zum Zeitpunkt des Rollovers auch dann Verlusten ausgesetzt sein, wenn die Nettoposition insgesamt ausgeglichen ist. Spreads während eines Rollovers können im Vergleich zu anderen Zeiten größer sein, weil die Liquiditätsgeber vorübergehend offline sind, um die Transaktionen des Tages abzuwickeln.

WECHSELKURSSCHWANKUNGEN (PIP-KOSTEN)

Wechselkursschwankungen, auch als Pip-Kosten bezeichnet, sind definiert als der Wert einer Pip-Bewegung für ein bestimmtes Währungspaar. Diese Kosten sind der Währungsbetrag, der mit jeder Pip-Bewegung des Kurses des Währungspaares gewonnen oder verloren wird. Angegeben werden diese Kosten in der Währung des Kontos, auf dem das betreffende Paar gehandelt wird. Auf den Plattformen von FXCM können Pip-Kosten für alle Währungspaare angezeigt werden, indem „View”, gefolgt von „Dealing Views” ausgewählt und anschließend das Kontrollkästchen neben „Simple Rates” aktiviert wird. Ist die Option „Simple Rates” bereits aktiviert, so können die Kursangaben in der einfachen Ansicht durch Klicken auf die Registerkarte „Simple Dealing Rates” im Fenster „Dealing Rates” angezeigt werden. Anschließend werden die Pip-Kosten in der rechten Seite der Ansicht „Simple Rates” angezeigt.

INVERSE SPREADS

Über FXCM handeln Sie mit Kurseingaben, die von mehreren Liquiditätsgebern bereitgestellt werden, plus Aufschlag von FXCM. In seltenen Fällen wird diese Eingabe unterbrochen. Diese Störung dauert möglicherweise nur einen kurzen Augenblick, doch dann kommt es zu einer Umkehrung der Spreads. In diesen seltenen Fällen rät FXCM ihren Kunden, keine At Market Order zu platzieren. Auch wenn es verlockend erscheint, einen „kostenlosen Handel” zu platzieren, sollten Sie beachten, dass die Kurse nicht echt sind und die tatsächliche Ausführung viele Pips vom angezeigten Kurs entfernt sein kann. Bei der Ausführung von Trades zu Kursen, die nicht von den Liquiditätsgebern von FXCM zur Verfügung gestellt werden, behält sich FXCM das Recht vor, solche Trades zu stornieren, da sie als nicht gültig betrachtet werden. Durch die Platzierung von Market-Range-Ordern oder den Verzicht auf Handel in diesen Augenblicken können Händler die mit den beschriebenen Situationen einhergehenden Risiken vermeiden.

AUSFÜHRUNG AN FEIERTAGEN/AM WOCHENENDE

GESCHÄFTSZEITEN DES TRADING DESK

Die offiziellen Geschäftszeiten des Handelsbüros (Trading Desk) sind Sonntag, 17.15 Uhr bis Freitag, 16.55 Uhr (jeweils amerikanische Ostküstenzeit, ET = MEZ -6) Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass früher platzierte Order bis 17.00 Uhr (ET) ausgeführt werden und dass Händler, die zwischen 16.55 und 17.00 Uhr ET Trades platzieren, schwebende Aufträge eventuell nicht stornieren können. Sollte eine GTC-Marktorder genau bei Marktschluss platziert werden, besteht die Möglichkeit, dass diese erst bei Öffnung des Marktes am Sonntag ausgeführt wird. Seien Sie beim Handel rund um die Schließung des Marktes am Freitag vorsichtig und lassen Sie alle hier genannten Informationen in Ihre Handelsentscheidungen einfließen.

Die Öffnungs- und Schlusszeiten können vom Trading Desk geändert werden, weil es von den Kursen abhängig ist, die die Liquiditätsgeber bei FXCM bieten. Außerhalb dieser Zeiten haben die meisten großen Banken und Finanzzentren der Welt geschlossen. Weil am Wochenende keine Liquidität und kein Volumen zur Verfügung stehen, sind zu diesen Zeiten keine Ausführungen und keine Weitergabe von Kursinformationen möglich.

KURSAKTUALISIERUNGEN VOR ÖFFNUNG

Kurz vor Öffnung nimmt das Trading Desk eine Aktualisierung der Kurse vor, um aktuelle Marktkurse zu berücksichtigen. Zu diesem Zeitpunkt werden über das Wochenende gehaltene Trades und Order ausgeführt. Eingehende Kurse sind während dieses Zeitraums für neue Marktorder nicht ausführbar. Nach der Öffnung können Händler neue Trades platzieren und bestehende Trades stornieren oder ändern.

KURSLÜCKEN

Die Anfangskurse am Sonntag können, müssen aber nicht den Schlusskursen von Freitag entsprechen. Manchmal ähneln die Anfangskurse am Sonntag den Schlusskursen vom Freitag. Manchmal besteht zwischen den Schlusskursen am Freitag und den Anfangskursen am Sonntag ein beträchtlicher Unterschied. Diese Lücke kann infolge wichtiger Nachrichten oder wirtschaftlicher Ereignisse auftreten, die die Ansicht des Marktes hinsichtlich des Werts einer Währung beeinflussen. Trader, die über das Wochenende Positionen oder Order halten, müssen sich über die Möglichkeit von Kurslücken im Klaren sein.

ORDERAUSFÜHRUNG

Limit-Order werden oft zum beantragten Kurs oder besser ausgeführt. Wenn der beantragte Kurs auf dem Markt nicht verfügbar ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Sollte der für eine Stop-Order beantragte Kurs bei Marktöffnung am Sonntag erzielt werden, dann wird die Order zu einer Market Order. Limit-Entry-Order werden genauso ausgeführt wie Limit-Order. Stop-Entry-Order werden genauso ausgeführt wie Stop-Order.

WOCHENENDRISKIO

Trader, die mit einer extremen Marktvolatilität am Wochenende und Kurslücken rechnen oder für die das Wochenendrisiko nicht zu ihrem Handelsstil passt, können ihre Order und Positionen einfach vor dem Wochenende schließen. Es ist unabdingbar, dass Händler, die über das Wochenende offene Positionen halten, verstehen, dass möglicherweise wirtschaftliche Ereignisse und Nachrichten den Wert ihrer zugrunde liegenden Positionen beeinflussen. Aufgrund der auf den Märkten herrschenden Volatilität ist es nicht ungewöhnlich, dass Kurse sich von der Marktschließung bis zur Marktöffnung um einige Pip verändert haben. Wir fordern alle Händler dazu auf, dies vor Handelsentscheidungen zu berücksichtigen.

MARGIN CALLS UND LIQUIDATIONEN

Die Idee des Handels auf Margin besteht darin, dass Ihre Margin als Sicherheitsleistung für den größeren fiktiven Wert Ihrer Position dient. Mithilfe des Margin Trading können Händler Positionen halten, die viel höher sind als der tatsächliche Kontowert. Die Trading Station von FXCM verfügt über Margin Verwaltungsfunktionen, die einen Handel mit Hebel ermöglichen. Natürlich geht der Handel auf Margin mit Risiken einher, da ein hoher Hebel sowohl für als auch gegen Sie arbeiten kann. Wenn die Kapitalmenge auf dem Konto unter die Marginvorgaben rutscht, löst die FXCM Trading Station einen Befehl zur Schließung aller offenen Positionen aus. Falls Positionen überhebelt sind und/oder Handelsverluste entstehen, sodass das vorhandene Eigenkapital nicht ausreicht um die zu hinterlegende Margin für offene Positionen aufzubringen und die Verfügbare Margin des Kontos unter Null fällt, so erfolgt ein Margin Call und alle offenen Positionen werden automatisch geschlossen (liquidiert).

Bitte beachten Sie, dass, wenn die genutzte Margins Ihr Konto unter Null fallen lässt, alle offenen Positionen geschlossen werden. Das Liquidationsverfahren ist als vollständig elektronisch designiert.

Es wird dringend empfohlen, dass Kunden zu jeder Zeit ausreichend Kapital zur Erfüllung der Marginanforderungen auf Ihrem Konto bereithalten. Margin-Anforderungen können basierend auf der Kontogröße, gleichzeitig offenen Positionen, Trading-Stil, Marktbedingungen und im Ermessen von FXCM geändert werden.

Obwohl die Margin Call-Funktion zum Schließen von Positionen eingerichtet wurde, wenn das auf dem Konto vorhandene Kapital unter die Marginvorgaben rutscht, gibt es auch Fälle, bei denen zum genauen Kurs des Margin Calls keine Liquidität vorhanden ist. Demzufolge kann die Kapitalmenge zum Zeitpunkt der Orderausführung unter die Marginvorgaben, ja sogar bis auf einen negativen Betrag fallen. Dies trifft insbesondere auf Marktlücken oder volatile Zeiten zu. FXCM empfiehlt, dass Händler Stop Order zur Eingrenzung von Abwärtsrisiken einsetzen, statt sich auf den Margin Call als letzte Notbremse zu verlassen.

METATRADER 4

Wir weisen daraufhin, dass für die Benutzer von MT4 andere Margin Call-Maßnahmen gelten. Wenn auf dem Konto ein Margin Call ausgelöst wird, werden einzelne Positionen liquidiert, bis das verbleibende Kapital zur Stützung der bestehenden Position(en) ausreicht. Bei der Entscheidung, welche Positionen im Einzelnen liquidiert werden sollen, wird die größte Verlustposition zuerst geschlossen.

PREISFINDUNG NACH CHARTS IM VERGLEICH ZU PREISEN AUF DER PLATTFORM

Es ist wichtig, zwischen indikativen (in Charts angezeigten) und ausführbaren Kursen (die auf der FXCM Trading Station angezeigt werden) zu unterscheiden. Indikative Kurse sind solche Kurse, die einen Hinweis auf die Marktkurse geben und den Prozentsatz, um den sie sich ändern. Diese Kurse werden von Angaben Dritter wie beispielsweise Banken oder Clearingunternehmen abgeleitet und enthalten zum Teil Informationen darüber, woher die Kurse der Liquiditätsgeber von FXCM stammen. Indikative Kurse sind in der Regel den Handelskursen sehr ähnlich. Indikative Kurse geben jedoch nur einen Hinweis darauf, wo sich der Markt befindet. Ausführbare Kurse sorgen für eine bessere Ausführung und senken somit die Transaktionskosten. Aufgrund der Tatsache, dass der Spot Forex-Markt keine zentrale Börse hat, an der alle Transaktionen stattfinden, kann jeder Forex-Händler geringfügig unterschiedliche Kurse anbieten. Aus diesem Grund handelt es sich bei Kursen, die von einem Chartanbieter zur Verfügung gestellt werden, der nicht den Kursfeed des Market Maker verwendet, um „indikative” Kurse, die nicht notwendigerweise den tatsächlichen Handelskursen entsprechen, zu denen Trades ausgeführt werden können.

MOBILE TRADING-PLATTFORM

Es gibt eine Reihe von Risiken, die mit mobiler Trading-Technologie einhergehen, so etwa die Verdopplung von Auftragsanweisungen, die Latenz der genannten Kurse sowie weitere Probleme, die auf die mobile Konnektivität zurückzuführen sind. Die auf der mobilen Plattform angegebenen Kurse sind nur ein Hinweis auf die ausführbaren Kurse und spiegeln eventuell nicht den tatsächlichen Ausführungskurs des Auftrags wider.

Mobile TS II benutzt öffentliche Kommunikationsnetze zur Übertragung von Nachrichten. FXCM haftet nicht für Umstände, in denen Ihnen aufgrund von Übertragungsproblemen im Netz oder anderen Problemen, auf die FXCM keinen direkten Einfluss hat, Verzögerungen bei einer Kursquotierung entstehen oder Sie an einem Handel gehindert werden. Übertragungsprobleme sind insbesondere die Stärke des Mobilfunksignals, Latenz auf Zellebene oder sonstige Probleme, die zwischen Ihnen und einem Internet Service Provider, einer Telefongesellschaft oder einem anderen Dienstanbieter auftreten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass einige Funktionen der FXCM Trading Station auf der FXCM Mobile Trading Station nicht verfügbar sind. Wesentliche Unterschiede sind insbesondere begrenzte Charting-Pakete, die täglichen Zinsübertragungen sowie die Marginvorgaben für die Weiterführung Ihrer Finanzinstrumente erscheinen nicht. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit den Funktionen der FXCM Mobile Trading Station vertraut zu machen, bevor Sie mit einem tragbaren Gerät ein Live-Konto verwalten.

TS MOBILE TABLET-ANWENDUNG

Die Webplattform der Trading Station von FXCM wurde abgeändert, damit sie auf mobilen Geräten und Tablet-Geräten laufen kann. Die mobile Plattform heißt Trading Station Mobile. Mit Ausnahme von OCO (One-Cancels-Other)-Ordern, besitzt die Trading Station Mobile für Tablet-Geräten dieselben Handelsfunktionen wie die Trading Station Web. Dieselben Konnektivitätsrisiken, die oben bei unserer Mobile TS II beschrieben wurden, gelten auch für Anwendungen für den Handel auf Tablet-Geräten.

Handelsrisiken bei der CFD-Ausführung mit dem Dealing-Desk

INVESTMENTS MIT HOHEM RISIKO

Der Handel mit Devisen auf Margin ist mit einem hohen Risiko behaftet und daher eventuell nicht für jeden Anleger geeignet. Bevor Sie sich für den Handel mit den von Forex Capital Markets („FXCM”) angebotenen Produkten entscheiden, sollten Sie Ihre Anlageziele, Ihre Finanzlage, Ihre Bedürfnisse und Anlageerfahrung sorgfältig abwägen. FXCM bietet Empfehlungen allgemeiner Natur, die nicht auf Ihre individuellen Ziele, finanzielle Situation oder Anforderungen eingehen. Der Inhalt dieser Website ist nicht als persönliche Anlageberatung auszulegen. Ihr Verluste können Ihr eingesetztes Kapital übersteigen. Sie sollten alle Risiken kennen, die mit dem Handel auf Margin einhergehen. FXCM empfiehlt Ihnen die Beratung durch einen unabhängigen Anlageberater.

MARKTMEINUNGEN VON FXCM

Meinungen, aktuelle Meldungen, Recherchen, Analysen, Kurse oder sonstige auf dieser Website enthaltenen Informationen verstehen sich als allgemeine Stellungnahmen zum Marktgeschehen und dienen nicht als Anlageberatung. FXCM übernimmt keine Haftung für Verluste oder Schäden, insbesondere Gewinnverluste, die eventuell direkt oder indirekt aus dem Gebrauch von derartigen Informationen oder in dem Vertrauen darauf entstanden sind.

RISIKEN DES INTERNETHANDELS

Die Benutzung eines internetbasierten Handelssystems zur Ausführung von Transaktionen ist mit Risiken verbunden, insbesondere das Versagen von Hardware, Software und Internetverbindungen. Da FXCM keinen Einfluss auf die Signalstärke, den Empfang oder die Leitung durch das Internet, auf die Konfiguration Ihrer Anlage oder die Zuverlässigkeit des Anschlusses hat, können wir beim Handel über das Internet keine Verantwortung für Unterbrechungen, Verzerrungen oder Verzögerungen der Kommunikation übernehmen. FXCM hat Sicherungssysteme und Notfallpläne, um die Möglichkeit eines Systemversagens möglichst gering zu halten; unter anderem bieten wir unseren Kunden auch den Handel per Telefon an.

CFD-ORDERAUSFÜHRUNGSMODELL RISKEN

Der Handel mit Devisen- und Differenzkontrakten (Contract for Difference/„CFD“) unterliegt allgemein einer Dealing-Desk Ausführung. FXCM kann jedoch nach eigenem Ermessen und ohne Ihre vorherige Zustimmung, Ihre Forex-Orderausführung von Dealing Desk zu No Dealing Desk ändern, aufgrund  von irgendwelchen Gründen, einschließlich des gehandelten Produkts, der Trading-Art eines Kunden oder des gehandelten Volumens    FXCM führt allgemein eine CFD-Order meistens nicht mithilfe einer externen Gegenpartei aus und ist dann  die für eine von Ihnen eingenommene CFD-Position die definitive Gegenpartei. Beachten Sie bitte, dass FXCM als definitive Gegenpartei ein über unserer üblichen festen Spanne liegendes Entgelt berechnen kann. FXCM legt die Kurse für CFD-Instrumente, die den Kunden angeboten werden, selbst fest. Obwohl diese Kurse für den dem gehandelten Produkt zugrunde liegenden Markt bezeichnend sein können, spiegeln diese nicht die tatsächlichen Kurse des zugrunde liegenden Wertes in Bezug auf den physischen Markt oder die Börse wider, an dem oder an der sie gelistet sind.

Als Händler rechnet FXCM das Gefahrenpotenzial der für Sie gehandelten Produkte auf. Aufgrund dessen kann FXCM Schritte einleiten, um die sich während des Market-Making-Prozesses ergebenden Risiken zu reduzieren. Und aus diesem Grund bietet FXCM bis zu einem bestimmten Betrag für jede zur Ausführung eingereichte Order eine automatische Ausführung an. Sollten Sie sich in einer Weise verhalten, dass es FXCM nicht möglich ist, das Gefahrenpotenzial zu reduzieren, dann können wir Sie in unserem Ermessen von der automatischen Ausführung ausschließen. Die Aufhebung der automatischen Ausführung bedeutet, dass zur Gewährleistung der Reduzierung eines Marktrisikos jede Order vor der Verarbeitung von einem Händler zu verifizieren ist.

Im Falle, dass FXCM die Orderausführung der CFD-Produkts als Agent durchführt, des No Dealing Desk Modells, leitet FXCM dem Kunden die besten Marktpreise weiter, die von FXCMs Liquiditätsanbietern angeboten werden, mit einem fixen Mark-up für jedes Produkt. In diesem Modell agiert FXCM nicht als Market Maker und ist angewiesen auf die Liquiditätsanbieter für die Preisstellung und es bestehen gewisse Liquiditätsbeschränkungen, welche die endgültige Orderausführung beeinflussen können.

Für weitere Informationen zum CFD Orderausführungsmodell, lesen Sie bitte die CFD-FAQ.

SLIPPAGE

FXCM ist bestrebt, ihren Kunden die besten Kurse zu bieten und alle Order zum gewünschten Kurs auszuführen. Es kann jedoch vorkommen, dass Order infolge von höherer Volatilität oder mehr Volumen Slippage unterliegen. Slippage entsteht in der Regel bei grundlegenden Nachrichtenereignissen oder in Zeiten begrenzter Liquidität.

Während solcher Zeiten können der Ordertyp, die geforderte Menge sowie spezielle Auftragsanweisungen Einfluss auf die Gesamtausführung haben, die Sie erhalten.

Beispiele für spezifische Ordertypen:

  • (Good Til Canceled – „GTC”): Aufträge, die bis zum Widerruf Gültigkeit besitzen. Ihr gesamter Auftrag wird bei Eingang zu dem/den nächsten verfügbaren Kurs(en) ausgeführt.
  • (Immediate or Cancel – „IOC”): Aufträge mit sofortiger Ausführung oder Löschung Ihr gesamter Auftrag oder ein Teil davon wird zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt und der Restbetrag wird gelöscht, wenn nicht genügend Liquidität zur sofortigen Ausführung Ihres Auftrags vorhanden ist.
  • Fill or Kill („FOK”) Order: Aufträge mit kompletter Ausführung oder Löschung: Der Auftrag muss komplett ausgeführt werden oder gar nicht.

Die Volatilität auf dem Markt kann zu Bedingungen führen, die die Auftragsausführung erschweren. Zum Beispiel kann sich der Kurs, den Sie bei der Ausführung Ihres Auftrags erhalten, aufgrund der Marktbewegungen um viele Pips von dem gewählten oder quotierten Kurs unterscheiden. In solchen Fällen strebt der Händler die Ausführung zu einem bestimmten Kurs an, aber im Bruchteil einer Sekunde hat sich der Markt zum Beispiel stark von diesem Kurs entfernt. Der Auftrag des Händlers würde dann zum nächsten verfügbaren Kurs für diesen speziellen Auftrag ausgeführt. Im FXCM-Ausführungsmodell für den Devisenhandel muss dann auch ausreichend Liquidität vorhanden sein, um alle Geschäfte zu jedwedem Kurs auszuführen.

FXCM stellt eine Anzahl an einfachen und fortgeschrittenen Auftragsarten bereit, die ihre Kunden bei der Minderung von Ausführungsrisiken unterstützen. Eine Möglichkeit zur Minderung der mit Slippage verbundenen Risiken ist die Funktion Markt-Bereich (Market Range) Max Deviation für die Benutzer der MT4) auf den Plattformen von FXCM. Die Funktion Markt-Bereich (Market Range) erlaubt Händlern, die Bandbreite des möglichen Slippage anzugeben, den sie bei einer Marktorder einzugehen bereit sind. Null bedeutet, dass kein Slippage erlaubt ist. Wenn der Trader einen Markt-Bereich (Market Range) von Null eingibt, dann beantragt er die Ausführung seines Auftrags nur zum gewählten oder quotierten Kurs, aber nicht zu irgendeinem anderen Kurs. Trader können eine größere Bandbreite von Slippage eingeben, um die Wahrscheinlichkeit der Ausführung ihrer Order zu erhöhen. In diesem Fall wird der Auftrag dann zum besten Kurs innerhalb der angegebenen Bandbreite ausgeführt. Ein Kunde gibt zum Beispiel an, dass er seinen Auftrag bis zu 2 Pip Abweichung von seinem beantragten Auftragskurs ausgeführt haben möchte. Das System würde dann den Auftrag des Kunden innerhalb der annehmbaren Bandbreite (in diesem Fall 2 Pip) ausführen, wenn ausreichend Liquidität vorhanden ist. Wenn der Auftrag nicht innerhalb der genannten Bandbreite ausgeführt werden kann, wird er gelöscht. Hinweis: Order mit Markt-Bereich geben nur negative Bandbreiten vor. Wenn es zum Zeitpunkt der Auftragsausführung einen günstigeren Kurs gibt, unterliegen Händler nicht den Einschränkungen der gewählten Bandbreite, wenn sie eine positive Kursverbesserung erreichen können.

Außerdem werden Stop-Order bei ihrer Auslösung Marktaufträge, die zum nächsten verfügbaren Marktkurs ausgeführt werden. Stop-Order garantieren die Ausführung, aber nicht einen bestimmten Kurs. Deshalb unterliegen Stop-Order je nach Marktbedingungen Slippage.

LIQUIDITÄT

Beim FX-Handel unter dem FXCM Dealing Desk Ausführungsmodell nimmt FXCM die Gegenpartei, der von Ihnen vorgenommenen Handelsaktivitäten, ein. Wenn die Gegenseite eingenommen wird, stellt FXCM die volle Liquidität für alle Währungspaare in diesem Modell. FXCM ist in der Lage eine automatische Orderausführung zur Verfügung zu stellen, durch ein Limitieren der maximalen Handelsgröße aller Trades bei 2 Millionen pro Trade.

VERZÖGERUNG BEI DER AUSFÜHRUNG

Bei der Ausführung eines Auftrags können sich aus verschiedenen Gründen Verzögerungen ergeben, z.B. technische Probleme mit der Internetnetverbindung des Traders zu FXCM, eine Verzögerung der Auftragsbestätigung von einem Liquiditätsgeber oder unzureichende Liquidität für das Währungspaar, mit dem der Trader handeln möchte. Aufgrund der marktimmanenten Volatilität ist eine zuverlässig funktionierende Internetverbindung aufseiten des Traders unabdingbar. Unter gewissen Umständen wird die persönliche Internetverbindung des Traders zu den FXCM-Servern zeitweilig unterbrochen, etwa bei ungenügender Signalstärke von einer kabellosen oder Einwählverbindung. Eine Störung des Verbindungswegs kann manchmal zu Signalunterbrechungen führen und die FXCM Trading Station abschalten; dies führt wiederum zu Verzögerungen bei der Übertragung von Daten zwischen der Trading Station des Traders und dem FXCM-Server. Sie können Ihre Internetverbindung zum FXCM-Server mit einem Pingtest von Ihrem Computer aus prüfen.

ZURÜCKSETZEN VON ORDERN

Die Volatilität des Marktes schafft Bedingungen, die aufgrund einer extrem hohen Menge an Ordern deren Ausführung zu einem bestimmten Kurs erschweren. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Aufträge ausgeführt werden können, weicht der Geld-/Briefkurs, zu dem ein Counterpart zur Übernahme einer Position bereit ist, eventuell einige Pips ab.

Wenn der Liquiditätspool zur Ausführung einer Market-Range-Order (Mark-Bereich-Order, also innerhalb einer bestimmten Kursspanne) nicht ausreicht, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Für Limit-Entry- oder Limit-Order wird der Auftrag nicht ausgeführt, sondern zurückgesetzt, bis er ausgeführt werden kann. Je nach zugrunde liegender Tradingstrategie und Marktbedingungen kann einem Trader mehr an der Ausführung als am erzielten Kurs liegeng.

ERWEITERTE SPREADS

CFDs sind Kontrakte, deren grundlegender Wert sich von dem Terminkontrakt des zu handelnden Produktes ableitet. Im Gegensatz zu der Bereitstellung von physischen Waren oder Sicherheiten erfolgt die Unterscheidung der Abwicklung über Bargeldzahlungen. Unter dem Dealing Desk Orderausführungsmodell, durch FXCMs Dealing Desk, legt FXCM die Kurse für alle CFD-Instrumente, die den Kunden angeboten werden, selbst fest. Für Produkte, die unter dem NDD Orderausführungsmodell gehandelt werden, handeln Sie basierend auf Preisen, die von einer Vielzahl an Liquiditätsanbietern zur Verfügung gestellt werden, inklusive Mark-up FXCMs. Außerhalb der Börsenzeiten des entsprechend zu handelnden Produktes können Spreads über dem von Ihnen gewohnten Maß liegen.

SCHWEBENDE ORDER

In Zeiten hoher Volumina kann es zu schwebenden Ordern kommen. Das bedeutet, dass eine Order sich in der Ausführung befindet, die Ausführung aber noch nicht bestätigt wurde. Der Auftrag wird rot hervorgehoben, und im Orderfenster erscheint in der Statusspalte „ausgeführt” oder „in Bearbeitung”. In diesen Fällen befindet sich der Auftrag in der Ausführung, gilt aber als schwebend, bis FXCMs Trading Desk oder der Liquiditätsanbieter den quotierten Kurs bestätigt. Bei hohen Handelsvolumina können Warteschlangen bei der Bearbeitung von Ordern entstehen. Ein Anstieg an Auftragseingängen kann mitunter dazu führen, dass sich die Bestätigung der Liquiditätsgeber bei einigen Aufträgen verzögert.

Je nach platziertem Auftrag führt dies zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn eine Market-Range-Order nicht innerhalb der genannten Kursspanne erfüllt werden kann oder die Verzögerung vorbei ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Bei Aufträgen mit festen Kursangaben (At Market Orders) wird versucht, den Auftrag zum nächstbesten verfügbaren Kurs auf dem Markt auszuführen. In beiden Fällen zeigt das Orderfenster in der Statusspalte normalerweise „executed” (ausgeführt) oder „processing” (in Bearbeitung). Es dauert einfach ein paar Augenblicke, bis der Handel im Fenster („Offene Positionens”) erscheint. Je nach Auftragsart wurde die Position in der Tat ausgeführt, und die Verzögerung ergibt sich lediglich aus dem starken Internet Traffic.

Denken Sie daran, dass eine Order jeweils nur einmal eingegeben werden muss. Mehrere Eingaben für dieselbe Order können zur Verlangsamung des Computers, Sperrung des Computers sowie zum unbeabsichtigten Öffnen nicht gewünschter Positionen führen.

Wenn Sie die FXCM Trading Station zur Verwaltung Ihres Kontos nicht aufrufen können, wenden Sie sich bitte direkt an das Trading Desk unter Telefon +1 212-201-7300, oder besuchen Sie www.fxcm.com/de/, wo Sie weitere Kontaktinformationen erhalten.

GRAU UNTERLEGTE KURSE

Grau unterlegte Kursangaben treten dann auf, wenn FXCMs Dealing Desk oder der Liquiditätsgeber die FXCM ihre Kurse mitteilen, nicht aktiv an der Schaffung eines Marktes für ein bestimmtes Devisenpaar beteiligt sind und die Liquidität deshalb abnimmt. FXCM setzt Kurse nicht absichtlich auf grau; es kann jedoch aufgrund einer unterbrochenen Verbindung zu einem Liquiditätsgeber oder aufgrund einer Meldung, die den Markt in dramatischer Weise beeinflusst und zu einer Beschränkung der Liquidität führt, zu einem starken Spreadunterschied kommen. Diese graue Unterlegung von Kursen oder breiteren Spreads kann zu Margin Calls auf dem Konto eines Händlers führen. Wenn eine Order für ein Devisenpaar platziert wird, das von grauen Kursen betroffen ist, dann blinkt G/V vorübergehend auf null, bis das Paar einen handelbaren Kurs hat und das System die G/V-Bilanz errechnen kann.

HEDGING

Beim Hedging kann ein Trader gleichzeitig sowohl eine Kauf- als auch eine Verkaufsposition für ein Währungspaar halten. Trader können den Markt betreten, ohne eine bestimmte Richtung für ein Währungspaar auszuwählen. Obwohl Hedging künftige Verluste abfedern oder eingrenzen kann, bietet es keinen Schutz gegen künftige Verluste im Allgemeinen. Auf dem Devisenmarkt kann ein Trader sich komplett für die Menge, aber nicht für den Kurs absichern. Das liegt in der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs oder dem Spread begründet.Von FXCM Kunden wird die Margin einer Seite (der größeren Seite) der gehegdten Position benötigt. Marginbedingungen können jederzeit über das Fenster Kursangaben (einfach) abgerufen werden. Auch wenn die Möglichkeit des Hedging verlockend ist, sollten sich Trader stets der Faktoren bewusst sein, die Hedging-Positionen beeinflussen können.

ABNEHMENDE MARGIN

Auch wenn ein Konto durch Hedging vollständig abgesichert ist, kann es zu einem Margin Call kommen, da die verbleibende Margin im Falle einer Erhöhung der Spreads abnimmt. Reicht die verbleibende Margin zur Beibehaltung offener Positionen nicht aus, kann für das Konto ein Margin Call ausgelöst werden, bei dem sämtliche offenen Positionen vom Konto liquidiert werden. Auch wenn die Beibehaltung einer Long- und einer Shortposition beim Trader den Eindruck erweckt, dass er den Marktbewegungen im Falle unzureichender Margins und hoher Spreads nur in begrenztem Maße ausgesetzt ist, so kann dies dennoch einen Margin Call für alle Positionen zur Folge haben.

ROLLOVER-KOSTEN

Unter „Rollover” versteht man das gleichzeitige Schließen und Eröffnen einer Position zu einer bestimmten Tageszeit, wodurch die Bezahlung und Übertragung der gekauften Währung vermieden werden soll. Dieser Begriff bezieht sich auch auf die einem Konto entweder berechneten oder gutgeschriebenen Zinsen für Positionen, die „über Nacht”, d.h. nach 17 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit (MEZ -6) auf den Plattformen von FXCM gehalten werden. Die Zeit, zu der Positionen geschlossen und neu geöffnet und die Rollover-Gebühr belastet oder gutgeschrieben wird, nennt man gewöhnlich Trade Roll Over (TRO). Wichtiger Hinweis: Rollover-Gebühren sind höher als Rolloverzugänge. Wenn alle Positionen in einem Konto gesichert sind, kann das Konto aufgrund des Spreads zum Zeitpunkt des Rollovers auch dann Verlusten ausgesetzt sein, wenn die Nettoposition insgesamt ausgeglichen ist. Spreads während eines Rollovers können im Vergleich zu anderen Zeiten größer sein, weil der Dealing Desk FXCMs oder die Liquiditätsgeber vorübergehend offline sind, um die Transaktionen des Tages abzuwickeln.

WECHSELKURSSCHWANKUNGEN (PIP-KOSTEN)

Wechselkursschwankungen, auch als Pip-Kosten bezeichnet, sind definiert als der Wert einer Pip-Bewegung für ein bestimmtes Währungspaar. Diese Kosten sind der Währungsbetrag, der mit jeder Pip-Bewegung des Kurses des Währungspaares gewonnen oder verloren wird. Angegeben werden diese Kosten in der Währung des Kontos, auf dem das betreffende Paar gehandelt wird. Auf den Plattformen von FXCM können Pip-Kosten für alle Währungspaare angezeigt werden, indem „View”, gefolgt von „Dealing Views” ausgewählt und anschließend das Kontrollkästchen neben „Simple Rates” aktiviert wird. Ist die Option „Simple Rates” bereits aktiviert, so können die Kursangaben in der einfachen Ansicht durch Klicken auf die Registerkarte „Simple Dealing Rates” im Fenster „Dealing Rates” angezeigt werden. Anschließend werden die Pip-Kosten in der rechten Seite der Ansicht „Simple Rates” angezeigt.

INVERSE SPREADS

Der FXCM Trading Desk stützt sich hinsichtlich der den Kunden angezeigten Kurse auf verschiedene Ressourcen Dritter. Sollte uns von einer uns allgemein bekannten Quelle ein offensichtlich falscher (fehlerhafter) Kurs angezeigt werden, dann können sämtliche zu diesem offensichtlich falschen (fehlerhaften) Kurs ausgeführten Handelsaktivitäten widerrufen werden, da der falsche (fehlerhafte) Kurs keiner rechtmäßigen Marktaktivität entspricht. Diese falschen (fehlerhaften) Kurse können zu einer Spread-Inversion führen.

AUSFÜHRUNG AN FEIERTAGEN/AM WOCHENENDE

GESCHÄFTSZEITEN DES TRADING DESK

Die Handelszeiten der bei FXCM handelbaren CFDs werden FXCMs Handelsdesk festgelegt und basieren auf den Öffnungszeiten der zugrunde liegenden Bezugsmärkte.

Bitten schauen Sie für die spezifischen Handelszeiten des jeweiligen Marktes im CFD-Produktleitfaden nach.

FXCM zielt darauf ab, die Märkte möglichst nah an den angegebenen Handelszeiten zu öffnen. Es kann vorkommen, dass die Liquidität zum oder rund um die Markeröffnung/den Marktschluss für jedes CFD-Instrument sehr dünn sein. FXCM kann ausgehend hiervon die Markteröffnung für einige Produkte um einige Minuten verzögern, um Kunden vor Kursstellungen zu schützen, die nicht der tatsächlichen Marktlage entsprechen.

Anleger sollten während dieser Marktphasen hohe Vorsicht walten lassen und in diesen Zeiträumen FXCMs verschiedene Orderausführungs-Typen zu nutzen, um die entstehenden Risiken minimieren zu können. Auf Grund der in diesen Zeiträumen auftretenden Illliquidität können Market Orders enormer Slippage unterliegen und das Auftreten von Gaps kann wesentlichen Einfluss auf Ihren schlußendlichen Ausführungspreis haben.

KURSAKTUALISIERUNGEN VOR ÖFFNUNG

Kurz vor Öffnung nimmt das Trading Desk eine Aktualisierung der Kurse vor, um aktuelle Marktkurse zu berücksichtigen. Zu diesem Zeitpunkt werden über das Wochenende gehaltene Trades und Order ausgeführt. Eingehende Kurse sind während dieses Zeitraums für neue Marktorder nicht ausführbar. Nach der Öffnung können Händler neue Trades platzieren und bestehende Trades stornieren oder ändern.

KURSLÜCKEN

Die Anfangskurse am Sonntag können, müssen aber nicht den Schlusskursen von Freitag entsprechen. Manchmal ähneln die Anfangskurse am Sonntag den Schlusskursen vom Freitag. Manchmal besteht zwischen den Schlusskursen am Freitag und den Anfangskursen am Sonntag ein beträchtlicher Unterschied. Diese Lücke kann infolge wichtiger Nachrichten oder wirtschaftlicher Ereignisse auftreten, die die Ansicht des Marktes hinsichtlich des Werts einer Währung beeinflussen. Trader, die über das Wochenende Positionen oder Order halten, müssen sich über die Möglichkeit von Kurslücken im Klaren sein.

ORDERAUSFÜHRUNG

Limit-Order werden oft zum beantragten Kurs oder besser ausgeführt. Wenn der beantragte Kurs auf dem Markt nicht verfügbar ist, wird der Auftrag nicht ausgeführt. Sollte der für eine Stop-Order beantragte Kurs bei Marktöffnung am Sonntag erzielt werden, dann wird die Order zu einer Market Order. Limit-Entry-Order werden genauso ausgeführt wie Limit-Order. Stop-Entry-Order werden genauso ausgeführt wie Stop-Order.

WOCHENENDRISKIO

Trader, die mit einer extremen Marktvolatilität am Wochenende und Kurslücken rechnen oder für die das Wochenendrisiko nicht zu ihrem Handelsstil passt, können ihre Order und Positionen einfach vor dem Wochenende schließen. Es ist unabdingbar, dass Händler, die über das Wochenende offene Positionen halten, verstehen, dass möglicherweise wirtschaftliche Ereignisse und Nachrichten den Wert ihrer zugrunde liegenden Positionen beeinflussen. Aufgrund der auf den Märkten herrschenden Volatilität ist es nicht ungewöhnlich, dass Kurse sich von der Marktschließung bis zur Marktöffnung um einige Pip verändert haben. Wir fordern alle Händler dazu auf, dies vor Handelsentscheidungen zu berücksichtigen.

MARGIN CALLS UND LIQUIDATIONEN

Margin Calls werden dann ausgelöst, wenn Ihre verfügbare Margin unter Null fällt. Dies geschieht, wenn die Verluste Ihrer offenen Positionen Ihren Kontostand auf ein Niveau fallen lassen, dass geringer als die Margin-Anforderung ist. Daher ist das Ergebnis eines Margin Calls die anschließende Liquidation, sofern nicht anders angegeben.

Die Bearbeitung aller Ausstiegsanforderungen für CFD-Produkte erfolgt durch FXCM automatisch. Jedoch werden die Öffnungs- und Schließzeiten des zugrunde liegenden Referenzmarktes von der Börse oder einer ausführenden Fremdinstitution und nicht von FXCM festgelegt. Wird der Ausstieg des Kunden zu einem Zeitpunkt veranlasst, zu dem der zugrunde liegende Referenzmarkt geschlossen ist, dann muss der FXCM Trading Desk gegebenenfalls warten, bis der zugrunde liegende Referenzmarkt erneut öffnet, und der Ausstieg der CFD-Positionen abgeschlossen werden kann. Je nach Marktbedingungen kann das bedeuten, dass der endgültige Kurs, den der Kunde letztendlich erhält, um mehrere Punkte von dem Kurs abweicht, zu dem der Kunde den Ausstieg veranlasst hat. Enthält das Konto des Kunden zu dem Zeitpunkt, zu dem der Ausstieg veranlasst wird, offene Positionen für den CFD- und den Forex-Handel, dann ist es möglich, dass lediglich die Forex-Positionen des Kunden aufgelöst werden. Das geschieht nur dann, wenn der zugrunde liegende Referenzmarkt der CFD-Positionen des Kunden geschlossen ist, und der Ausstieg aus den Forex-Positionen des Kunden den Ausstiegsanforderungen entspricht.

METATRADER 4

Wir weisen daraufhin, dass für die Benutzer von MT4 andere Margin Call-Maßnahmen gelten. Wenn auf dem Konto ein Margin Call ausgelöst wird, werden einzelne Positionen liquidiert, bis das verbleibende Kapital zur Stützung der bestehenden Position(en) ausreicht. Bei der Entscheidung, welche Positionen im Einzelnen liquidiert werden sollen, wird die größte Verlustposition zuerst geschlossen.

PREISFINDUNG NACH CHARTS IM VERGLEICH ZU PREISEN AUF DER PLATTFORM

Es ist wichtig, zwischen indikativen (in Charts angezeigten) und ausführbaren Kursen (die auf der FXCM Trading Station angezeigt werden) zu unterscheiden. Indikative Kurse sind solche Kurse, die einen Hinweis auf die Marktkurse geben und den Prozentsatz, um den sie sich ändern. Diese Kurse werden von Angaben Dritter wie beispielsweise Banken oder Clearingunternehmen abgeleitet und enthalten zum Teil Informationen darüber, woher die Kurse des Trading Desk FXCMs oder der Liquiditätsgeber von FXCM stammen. Indikative Kurse sind in der Regel den Handelskursen sehr ähnlich. Indikative Kurse geben jedoch nur einen Hinweis darauf, wo sich der Markt befindet. Ausführbare Kurse sorgen für eine bessere Ausführung und senken somit die Transaktionskosten. Aufgrund der Tatsache, dass der Spot Forex-Markt keine zentrale Börse hat, an der alle Transaktionen stattfinden, kann jeder Forex-Händler geringfügig unterschiedliche Kurse anbieten. Aus diesem Grund handelt es sich bei Kursen, die von einem Chartanbieter zur Verfügung gestellt werden, der nicht den Kursfeed des Market Maker verwendet, um „indikative” Kurse, die nicht notwendigerweise den tatsächlichen Handelskursen entsprechen, zu denen Trades ausgeführt werden können.

MOBILE TRADING-PLATTFORM

Es gibt eine Reihe von Risiken, die mit mobiler Trading-Technologie einhergehen, so etwa die Verdopplung von Auftragsanweisungen, die Latenz der genannten Kurse sowie weitere Probleme, die auf die mobile Konnektivität zurückzuführen sind. Die auf der mobilen Plattform angegebenen Kurse sind nur ein Hinweis auf die ausführbaren Kurse und spiegeln eventuell nicht den tatsächlichen Ausführungskurs des Auftrags wider.

Mobile TS II benutzt öffentliche Kommunikationsnetze zur Übertragung von Nachrichten. FXCM haftet nicht für Umstände, in denen Ihnen aufgrund von Übertragungsproblemen im Netz oder anderen Problemen, auf die FXCM keinen direkten Einfluss hat, Verzögerungen bei einer Kursquotierung entstehen oder Sie an einem Handel gehindert werden. Übertragungsprobleme sind insbesondere die Stärke des Mobilfunksignals, Latenz auf Zellebene oder sonstige Probleme, die zwischen Ihnen und einem Internet Service Provider, einer Telefongesellschaft oder einem anderen Dienstanbieter auftreten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass einige Funktionen der FXCM Trading Station auf der FXCM Mobile Trading Station nicht verfügbar sind. Wesentliche Unterschiede sind insbesondere begrenzte Charting-Pakete, die täglichen Zinsübertragungen sowie die Marginvorgaben für die Weiterführung Ihrer Finanzinstrumente erscheinen nicht. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit den Funktionen der FXCM Mobile Trading Station vertraut zu machen, bevor Sie mit einem tragbaren Gerät ein Live-Konto verwalten.

TS MOBILE TABLET-ANWENDUNG

Die Webplattform der Trading Station von FXCM wurde abgeändert, damit sie auf mobilen Geräten und Tablet-Geräten laufen kann. Die mobile Plattform heißt Trading Station Mobile. Mit Ausnahme von OCO (One-Cancels-Other)-Ordern, besitzt die Trading Station Mobile für Tablet-Geräten dieselben Handelsfunktionen wie die Trading Station Web. Dieselben Konnektivitätsrisiken, die oben bei unserer Mobile TS II beschrieben wurden, gelten auch für Anwendungen für den Handel auf Tablet-Geräten.

Metatrader 4

Individuals should review the information below carefully which details the differences regarding execution, trading features, and platform settings specific to the FXCM MT4 platform.

Funktionen und Einstellungen

Feature Details
Tradable Currency Pairs 39
GMT Offset 0
Default Lot Size 0.01 (micro lots)
Stop Loss and Take Profit Restrictions None
Pending Order Restrictions None
Scalping Restrictions None with NDD execution
Default Forex Execution Model No Dealing Desk
Default Order Type Fill or Kill
Hedging Yes
Close Part of a Position Yes
Max Deviation Yes
Default Deviation 10 (1 pip)
Order Execution Type Instant Execution

Handelsausführung

Aufträge zum Öffnen oder Schließen von Trades, sowie Gewinnmitnahmeaufträge (TP-Orders) werden im Modus Fill or Kill ausgeführt. Diese Aufträge kommen nur dann zur Ausführung, wenn sie insgesamt zu dem gewünschten Preis ausgeführt werden können. Diese Aufträge können nicht unterteilt oder zu verschiedenen Preisen ausgeführt werden.

Falls nicht sofort genug Liquidität zur Verfügung steht, um einen Fill or Kill Auftrag komplett auszuführen, so wird die Ausführung eingestellt.

Stop Loss (SL) Orders, sowie Aufträge, die aufgrund einer Nachschussforderung (Margin Call) vorgelegt wurden, werden nicht im Fill- or Kill-Verfahren ausgeführt. Diese Aufträge werden zwar insgesamt zum gleichen Preis ausgeführt; jedoch wird die Ausführung nicht eingestellt, falls nicht sofort ausreichend Liquidität zur Verfügung steht. Die Ausführung erfolgt so lange, bis ein Preis verfügbar ist, um den Auftrag insgesamt auszuführen.

Die maximale Anzahl offener Order beschränkt sich auf 500 individuelle Order pro Konto. Die Einschränkung schließt auch offene Order und pending Order ein. Die MT4 Plattform wird eine Fehlermeldung anzeigen, falls Trader versuchen, mehr als 500 individuelle Order zu platzieren. Stop Loss und Take Profit sind von dieser Einschränkung ausgeschlossen.

Margin Call

Die Police zu Nachschussforderungen (Margin Calls) bei Konten im FXCM MetaTrader 4 ist anders als bei allen anderen FXCM-Konten. Sobald ein Margin Call eintritt, werden die Trades einer nach dem anderen geschlossen, bis eine „Free Margin" von mehr als Null zurückbleibt.

Rollover

Zinssätze werden auf der MetaTrader 4 Plattform nicht angezeigt; Trader werden die Zinsen jedoch im Einklang mit den aktuellen FXCM Kursen zahlen oder einnehmen. Um die Rollover-Sätze einzusehen, können Trader sie auf der FXCM Trading Station II Plattform anzeigen oder die Kundenbetreuung von FXCM anrufen, um die aktuellen Sätze zu erfahren. Wir weisen darauf hin, dass mehrere Liquiditätsanbieter Zinssätze an FXCM liefern. Es werden alle Anstrengungen unternommen, die Rollover-Sätze einen Tag im Voraus auf der FXCM Trading Station II anzuzeigen. In Zeiten extremer Marktvolatilität können sich die Sätze jedoch im Laufe eines Börsentages verändern.

Von jeglichen Positionen, die um punkt 17:00 Uhr ET offen sind, wird angenommen, dass sie über Nacht erhalten bleiben und dem Rollover unterliegen. Eine um 17:01 Uhr geöffnete Position ist bis zum nächsten Tag mit dem Rollover verknüpft, während eine um 16:59 Uhr geöffnete Position dem Rollover um 17:00 ET unterliegt.

Expert Advisor

Expert Advisors (EA) sind automatisierte Trading-Tools, die die gesamte oder einen Teil einer Trading-Strategie durchführen können. Während FXCM proprietäre EAs bietet, gibt es auch jene von Drittparteien entwickelte. FXCM steht nicht für von EAs gebotene Richtigkeit oder Zuverlässigkeit ein, die nicht unter Kontrolle des Unternehmens stehen. Trader, die einen EA nutzen, tun dies auf eigene Gefahr. Zusätzlich ziehen viele EAs Mikro-Lots hinzu und tragen keine Verantwortung für Kursangaben in Bruchteilen von Pips. Auf der FXCM MetaTrader 4 Plattform ist 1 Tsd. die kleinste Einheit der Lot-Größe, und es werden Bruchteile von Pips verwendet. Vor dem Trading, kontaktieren Sie bitte Ihren EA Anbieter, um die im Programm verwendeten Lot-Größen und jegliche potenzielle Probleme, die aus den Kursangaben in Bruchteilen von Pips entstehen können, zu diskutieren.

MAX. ABWEICHUNG

Beim FXCM MetaTrader 4 werden alle Aufträge sofort ausgeführt. Durch diesen sofortigen Ausführungstyp im MetaTrader 4 wird die Funktion der maximalen Abweichung („max deviation") möglich.

Die Funktion der maximalen Abweichung wurde zur Kontrolle sowohl negativer als auch positiver Slippage entwickelt, dies funktioniert wie folgt: beim Erstellen eines Auftrages wird eine Zahl in Zehnteln eines Pip (≥0) im Feld für max. Abweichung angegeben. Diese Zahl stellt den maximalen Wert dar, den ein Auftrag an Slippage akzeptieren kann. Falls sich der Marktpreis über diesen Wert hinaus bewegt, während der Auftrag ausgeführt wird, wird der Auftrag automatisch storniert. Die Funktionsweise der max. Abweichung wurde so konzipiert.

Die FXCM Trading-Police lässt positive Slippage in unbegrenzter Höhe bei allen Auftragstypen zu. Daher hat FXCM eine Möglichkeit entwickelt, um die Begrenzung zu überschreiben, die der positiven Slippage durch max. Abweichung auferlegt wird. Alle über die FXCM MetaTrader 4 Plattform platzierten Aufträge werden mit dem höchstmöglichen Betrag an positiver Slippage gefüllt.

Falls ein Auftrag mit positiver Slippage über die max. Abweichung hinaus gefüllt wird, so hinterlegt die Plattform im Tab „Journal" eine Mitteilung. Die Mitteilung hat das folgende Format: $ {Betrag} - Positive Slippage - {Auftragsnummer}. $ {Betrag} ist die positive Slippage, die diesem Auftrag über die max. Abweichung hinaus zuteil geworden ist.

Falls sich der Marktpreis negativ über die max. Abweichung hinaus bewegt, so wird der Auftrag automatisch storniert. Wenn dies der Fall ist, so erscheint die Mitteilung „Off Quotes". Dies ist eine Standardmitteilung im MetaTrader 4, die den Benutzer darüber informiert, dass ein Auftrag aufgrund der Abweichung des Marktpreises über die Auftragseinstellung hinaus storniert wurde.

Bitte beachten: Je nach Marktbedingungen kann ein niedrigerer max. Abweichungswert die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Auftrag abgelehnt wird, da sich der Marktpreis außerhalb der max. Abweichung bewegt.

Schwebende Order

Sie können keine schwebende Order verwenden, um einen Trade oder einen Teil davon zu schließen. Schwebende Order können nur verwendet werden, um neue Trades zu eröffnen. Nehmen Sie beispielsweise an, dass ein Konto 0,2 long beim EUR/USD ist. Ein Trader erstellt dann eine schwebende Order, um den EUR/USD 0,1 zu verkaufen. Falls der Kurs der schwebenden Order erreicht wird, wird die Ausführung der Order ausgelöst. Da jedoch die schwebende Order versucht, in die entgegengesetzte Richtung des bestehenden Long-Trade zu traden, wird die schwebende Order automatisch storniert, wodurch der Long-Trade unbeeinflusst bleibt.

Wenn MetaTrader 4 Anwender einen Trade schließen, können sie Stop Loss und Take Profit Order als Alternative zur pending Order setzen.

Plattformübergreifende Kompatibilität

Durch die Login-Daten im FXCM MetaTrader 4 wird einem Benutzer Zugang zu den Plattformen der FXCM Trading Stations gewährt. Daher können Kontoinhaber auf FXCM MetaTrader 4 Trades und Orders auf den Plattformen der FXCM Trading Station platzieren und managen. Kontoangaben für Privatkunden (z.B. Orders, Trades, Gewinn/Verlust, Margin, Equity) stimmen auf all diesen Plattformen und in ihren Kontoübersichten überein. Bedenken Sie jedoch bitte, dass einige Funktionen, die auf den FXCM-Handelsplattformen zur Verfügung stehen, auf der Plattform des FXCM MetaTrader 4 möglicherweise nicht verfügbar sind.

FXCM MetaTrader 4

FXCM MetaTrader 4 ermöglicht Order-Größen von bis zu 50 Millionen pro Trade. Trader haben die Möglichkeit, inkrementelle Größen (mehrere Order von 50 Millionen für dasselbe Paar) zu traden. Die FXCM MetaTrader 4 Plattform zeigt keine Pip-Kosten. Es besteht die Möglichkeit, dass die angezeigten Kurse bei den unterschiedlichen Servern voneinander abweichen können. Diese Abweichungen haben keine Auswirkungen auf die ausführbaren Kurse, können sich jedoch auf die Kurse zum Auslösen schwebender Orders auswirken.

FXCM MetaTrader 4 Serverinformationen

In einigen seltenen Fällen kann es notwendig sein, beim Einloggen in den FXCM MetaTrader 4 eine Serveradresse einzugeben. Solange Sie den FXCM MetaTrader 4 hier hier herunterladen und auf Ihrem Computer oder VPS installieren, benötigen Sie diese Serveradressen nicht.

Falls Sie die Serveradresse beim Einloggen angeben müssen, so gehen Sie bitte sicher, dass Sie die Adresse eingeben, die der Währungsbezeichnung Ihres Handelskontos entspricht. Falls Ihr Konto beispielsweise in US Dollar geführt wird, so verwenden Sie bitte „mt4r01.fxcorporate.com."

MetaTrader 4 Live Server

Konto-Nennwert Server-Adresse
US Dollar mt4r01.fxcorporate.com
mt4r01.fxcorporate.com:443 (nymtsrv01a:443)
mt4r09.fxcorporate.com:443 (nymtsrv15a:443)
mt4r10.fxcorporate.com:443 (nymtsrv17a:443)
mt4r11.fxcorporate.com:443 (nymtsrv18a:443)
mt4r13.fxcorporate.com:443
mt4r14.fxcorporate.com:443
mt4r17.fxcorporate.com
Euro mt4r02.fxcorporate.com
mt4r02.fxcorporate.com:443 (nymtsrv02a:443)
Japanischer Yen mt4r03.fxcorporate.com
mt4r07.fxcorporate.com:443 (nymtsrv12a:443)
mt4r03.fxcorporate.com:443 (nymtsrv03a:443)
Britisches Pfund mt4r04.fxcorporate.com
mt4r04.fxcorporate.com:443 (nymtsrv04a:443)
Australische Dollar mt4r05.fxcorporate.com
mt4r05.fxcorporate.com:443 (nymtsrv05a:443)
Canadian Dollars mt4r08.fxcorporate.com:443 (nymtsrv13a:443)
Omnibus mt4i01.fxcorporate.com:443

MetaTrader 4 Demo Server

Konto-Nennwert Server-Adresse
US Dollar mt4d01.fxcorporate.com
Euro mt4d02.fxcorporate.com
Japanischer Yen mt4d03.fxcorporate.com
Britisches Pfund mt4d04.fxcorporate.com
Australische Dollar mt4d05.fxcorporate.com
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